Fussball

Heidel sauer: Jara darf gehen

Von Adrian Franke
Jara greift Cavani an den Po, Cavani ohrfeigt zurück, Jara zeigt sich theatralisch
© getty

Gonzalo Jara sorgte im Viertelfinale der Copa America für den großen Aufreger, der chilenische Rechtsverteidiger des FSV Mainz griff Gegenspieler Edinson Cavani an den Hintern und sorgte mit einer anschließenden Schauspiel-Einlage für weiteren Ärger. Mainz-Manager Christian Heidel kündigte jetzt Jaras Abschied an.

Nach der ohnehin schon unrühmlichen Szene erwischte ihn Uruguays Stürmer Cavani mit einem leichten Wischer im Gesicht, Jara ließ sich prompt theatralisch fallen und Cavani flog daraufhin mit Gelb-Rot vom Platz. Heidel stellte gegenüber der Bild klar: "Das tolerieren wir nicht. Mehr als der Griff macht mich das danach sauer. Ich hasse nichts mehr als Theatralik."

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Jara ist zwar noch bis 2016 an den FSV gebunden, stand aber auch sportlich bereits zur Diskussion und Heidel fügte hinzu: "Er weiß: Wenn ein Angebot kommt, kann er gehen." Der 29-Jährige absolvierte in der vergangenen Saison immerhin 20 Pflichtspiele für Mainz.

Die Copa könnte für Jara derweil trotz Chiles Sieg in Überzahl vorzeitig beendet sein. Da seine unrühmliche Aktion von den Kameras festgehalten wurde, droht eine nachträgliche Sperre. Uruguays Trainer Oscar Tabarez meckerte: "Wie hässlich von Jara. Die Fernsehbilder zeigen die Wahrheit."

Gonzalo Jara im Steckbrief

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