Mittwoch, 21.01.2015

Wegen Fehlverhalten der Fans

60.000 Euro Strafe für Schalke

Mehrere Bundesliga-Klubs sind vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes wegen Fehlverhaltens seiner Fans zu Strafen zwischen 15.000 und 60.000 Euro verurteilt worden

Hannover und Schalke dürfen wegen dem Fehlverhalten ihrer Fans ordentlich blechen
© getty
Hannover und Schalke dürfen wegen dem Fehlverhalten ihrer Fans ordentlich blechen

Im Spiel gegen den 1. FC Köln am 13. Dezember wurde der Schalker Co-Trainer Sven Hübscher von einem Feuerzeug am Kopf getroffen und erlitt eine Platzwunde. Beim Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (20. September) wurde ein Plastikbecher in Richtung des Schiedsrichter-Assistenten geworfen, zudem wurden in der Begegnung beim VfB Stuttgart am 6. Dezember im Schalker Zuschauerblock Rauchbomben und mehrere Bengalische Feuer gezündet.

Hohe Geldstrafe für den BVB

Borussia Dortmund wurde wegen mangelnden Schutzes des Gegners und eines Schiedsrichters, jeweils in Tateinheit mit einem unsportlichen Verhalten, und wegen eines weiteren unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro belegt.

In der 60. Minute des Bundesligaspiels gegen den Hamburger SV am 4. Oktober (0:1) wurden Reservespieler des HSV beim Warmlaufen aus dem Dortmunder Zuschauerblock mit gefüllten Getränkebechern beworfen. Zudem wurde der 4. Offizielle der Begegnung gegen Hannover 96 am 25. Oktober (0:1) von einem Zuschauer auf der Tribüne mit Bier beschüttet.

Darüber hinaus stürmten Fans des BVB vor Beginn des Auswärtsspiels bei Werder Bremen am 20. Dezember (1:2) einen Sitzplatzbereich, wozu sie über einen Zaun kletterten. Dabei kam es zu Angriffen auf Bremer Ordner.

Die Anhänger der 96er hatten beim 3:3 bei Werder Bremen am 13. Dezember Böller gezündet, dabei erlitten zwei Personen ein Knalltrauma. Der Klub kann binnen 24 Stunden eine mündliche Verhandlung vor dem Sportgericht beantragen. Derzeit befinden sich die Hannoveraner in der Bundesliga auf Tabellenplatz acht und bereiten sich im türkischen Belek auf die Rückrunde vor.

Auch Fürth wird bestraft

Zweitligist SpVgg Greuther Fürth muss wegen des mehrfachen Zündens von Pyrotechnik durch seine Fans im Derby beim 1. FC Nürnberg am 20. Dezember (0:0) eine Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro zahlen.

Kurz vor Anpfiff der Begegnung waren im Fürther Fanblock ein grüner Rauchkörper, ein Bengalisches Feuer, ein Knallkörper und eine Leuchtrakete gezündet worden. Zudem seien nach Anpfiff beider Halbzeiten insgesamt acht Bengalos, drei Rauchkörper und mehrere Blinker gezündet worden, teilte der DFB mit.

Der Kader von Hannover 96 im Überblick


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