Nach hämischem Beifall gegen die Wölfe

Gülselam kann 96-Fans nicht verstehen

Von Adrian Franke
Dienstag, 09.12.2014 | 09:55 Uhr
Ceyhun Gülselam will die Häme der Fans nicht auf sich sitzen lassen
© getty
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Als Hannovers Ceyhun Gülselam im Derby gegen den VfL Wolfsburg (1:3, das Derby im RE-LIVE) ausgewechselt wurde, verabschiedeten die 96-Fans den 26-Jährigen mit hämischem Beifall. Auch im Internet wurde anschließend über den Mittelfeldmann hergezogen. Jetzt meldete sich Gülselam zu Wort und kritisierte die eigenen Anhänger.

"Es ist kein schönes Gefühl, ausgepfiffen zu werden. Niemand hat das gern. Ich nehme das wahr und mache das Beste daraus. Ich weiß damit umzugehen. Es gehört zum Geschäft Fußball dazu", zitiert die "Bild" Gülselam: "Ich wüsste jetzt nicht, warum einige Fans direkt mich raus gepickt haben. Ich bin ein Spieler, der Kritik gerne aufnimmt und sich darüber Gedanken macht."

Sein Fazit: "Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden mit meiner Leistung." Erneute Pfiffe der eigenen Fans fürchtet er daher nicht: "Ich bin keiner, der sich vor sowas drückt. Ich bin bereit und hoffe, dass ich die Chance bekomme, wieder zu spielen. Ich würde mich auch über ein Heimspiel freuen vor unseren Fans, um es denen auch nochmal zu zeigen."

Nach drei Siegen in Folge verloren die Niedersachsen zuletzt drei Mal hintereinander und sind trotz ihres soliden Saisonstarts nur sechs Punkte von einem direkten Abstiegsplatz entfernt. Gülselam, der erst im Sommer von Galatasaray gekommen war, hat daher eine klare Botschaft für den Rest der Hinrunde: "Die Fans sollen die Mannschaft weiter unterstützen. Wenn sie pfeifen oder einen ausbuhen, hilft das der Mannschaft auch nicht weiter."

Ceyhun Gülselam im Steckbrief

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