Samstag, 06.12.2014
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Bundesliga - 14. Spieltag

Wolfsburg vertagt Herbstmeisterschaft

Der VfL Wolfsburg hat seine schwarze Derby-Serie durchbrochen und die Herbstmeisterschaft von Tabellenführer Bayern München um mindestens eine Woche verschoben. Das Team von Trainer Dieter Hecking setzte sich etwas glücklich mit 3:1 (1:1) bei Hannover 96 durch und untermauerte seine Ansprüche auf einen Champions-League-Platz.

Kevin de Bryune (r.) wird nach seinem Treffer beglückwünscht
© Getty
Kevin de Bryune (r.) wird nach seinem Treffer beglückwünscht
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Beim achten Dreier aus den vergangenen neun Bundesliga-Partien reichte es für die Wölfe zum ersten Erfolg gegen den Lokalrivalen seit November 2011 (damals 4:1). Hannover rutscht dagegen nach der dritten Pleite in Serie immer mehr ins Mittelmaß ab.

Offensivstar Kevin de Bruyne erwischte die Defensive der 96er im Tiefschlaf (4.). Nach einer Kopfballverlängerung von Ivan Perisic tauchte der Belgier völlig allein vor Nationalkeeper Ron-Robert Zieler auf und hatte keinerlei Mühe, seinen zweiten Saisontreffer zu erzielen. Kurz vor dem Wechsel schaffte Joselu den verdienten Ausgleich nach präziser Vorarbeit von Jimmy Briand (45.+1). Doch Bas Dost traf kurz nach seiner Einwechslung zum 2:1 (69.). Letzte Zweifel am VfL-Sieg beseitigte Maximilian Arnold (85.).

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Intensive Auftaktphase

Beide Teams gönnten sich vor 41.400 Zuschauern in der prestigeträchtigen Partie keine Aufwärmphase. Die 96er starteten wild entschlossen und kamen durch Hiroshi Kiyotake gleich zur Führungschance (3.). Doch der Japaner schloss aus zwölf Metern weniger cool ab als kurz später de Bruyne.

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Nach der Führung demonstrierten die Wölfe ihre breite Brust und ließen den Ball gekonnt zirkulieren. Mit frühem Pressing erarbeitete sich der Meister von 2009 weitere Chancen. Doch Zieler rettete bei der besten Gelegenheit nach einem Kopfball von Oldie Ivica Olic (18.).

Mit zunehmender Spieldauer kämpfte sich das Mittelfeld der Gastgeber besser in die Partie und verlagerte das Geschehen zunehmend in die Hälfte der Wolfsburger. Der emsige Kapitän Lars Stindl trieb an, und Hannover erhöhte die Schlagzahl. Kiyotakes Freistoß konnte Diego Benaglio nur mit viel Mühe entschärfen (29.).

Wolfsburg im Glück

Beim abgefälschten Fernschuss von Ceyhun Gülselam (43.) und einer Einschusschance von Christian Schulz (44.) strapazierten die Gäste weiter ihr Glück. Und wurden vor dem Wechsel für die Passivität bestraft.

Nach dem Wechsel wurde die Partie immer zerfahrener. Hannover bemühte sich, die Spielkontrolle zu behalten, machte dafür aber zu viele leichte Abspielfehler. Und den Gästen fehlte lange weiter die Inspiration in ihrem Offensivspiel.

Erst die große Führungschance von 96-Regisseur Stindl riss die Zuschauer wieder von ihren Sitzen, doch Benaglio reagierte glänzend (65.). Fast im Gegenzug traf dann Dost zur erneuten Führung der Wolfsburger. Arnold sorgte für den Endstand.

Hannover - Wolfsburg: Daten zum Spiel

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