Leipzig hat Recht auf Bundesliga

Von Adrian Franke
Montag, 27.10.2014 | 11:45 Uhr
Werner Spinner ist seit April 2012 Präsident des 1. FC Köln
© getty
Advertisement
Club Friendlies
Do19.07.
Livestream: Liverpool testet gegen Blackburn und BVB
CSL
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
Club Friendlies
Besiktas -
Reading
Copa Sudamericana
Lanus -
Junior
J1 League
Hiroshima -
Gamba Osaka
J1 League
Nagasaki -
Kobe
CSL
Guangzhou Evergrande -
Zhicheng
Club Friendlies
Sion -
Inter Mailand
Club Friendlies
Dynamo Dresden -
Huddersfield
Club Friendlies
Wolverhampton -
Ajax
Club Friendlies
Blackburn -
Liverpool
Club Friendlies
Besiktas -
Krasnodar
Club Friendlies
SV Werder Bremen -
1. FC Köln
International Champions Cup
Man City -
Borussia Dortmund
CSL
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
International Champions Cup
FC Bayern München -
PSG
Club Friendlies
TSG Hoffenheim 1899 -
QPR
Club Friendlies
Benfica -
FC Sevilla
Club Friendlies
Marseille -
Villarreal
J1 League
Kobe -
Shonan
J1 League
Tosu -
Sendai
CSL
Hebei CFFC -
Jiangsu
Allsvenskan
AIK -
Brommapojkarna
International Champions Cup
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Hiroshima -
Urawa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid

Kölns Präsident Werner Spinner sieht die Entwicklung des von Red Bull stark gesponserten RB Leipzig differenziert. Auch Leipzig habe sein Recht, in der Bundesliga zu spielen, gleichzeitig müsse sein FC mit solider Arbeit antworten. Dafür habe der Klub einen entsprechenden Ansatz, an dem es festzuhalten gelte.

"Die Frage ist, was passiert im deutschen Fußball", antwortete Spinner im "Kicker" auf die Frage nach RB Leipzig: "Der FC Bayern hat den dritten Investor im Boot und einen Wert von 1,2 Milliarden. Sie sind das Apple des Fußballs. An Wertsteigerung bin ich auch interessiert, weil ich wegwill von dieser Wasserkante Abstieg."

RB dagegen brauche das nicht, "weil der Investor die Wertsteigerung aus seinen Getränkedosen bekommt. Aber auch für Leipzig gilt: Der Klub hat das Recht, Bundesliga zu spielen, wenn er sich qualifiziert. Ich beobachte das trotzdem mit Aufmerksamkeit."

Gleichzeitig müsse Köln mit solider Arbeit antworten. "In der Situation, in der wir aktuell sind, sind Investoren allerdings kein Thema", stellte Spinner klar und sieht vor allem den Erzrivalen Gladbach als Vorbild: "Die haben mit Reus und Dante auf einen Schlag mehr als 20 Millionen Euro eingenommen. Die standen vor dreieinhalb Jahren in der Relegation. Das heißt: Es kann sich sehr schnell drehen."

"Die Nervosität ist weg"

Doch was seinen FC angeht ist Spinner derzeit komplett entspannt: " Die Nervosität ist weg. Die Leute haben enormes Vertrauen in die Führung. Und sie sehen, dass wir uns den Hintern aufreißen. Wir arbeiten mit voller Transparenz mit den neuen Gremien, und es ist trotzdem nichts Brisantes nach außen gereicht worden - zum Leidwesen einiger Medien."

Letztlich habe der Aufsteiger "einen Plan. Das Fußballgeschäft ist zu sehr von Zufällen abhängig und zu volatil, als dass ich mich trauen würde, eine Vision zu entwickeln, die Substanz hat."

Daher laute die Vorgabe schlicht: "In der Bundesliga bleiben und Schulden abbauen. Und sollten Transfererlöse kommen, die nicht eingeplant sind, bauen wir die Schulden schneller ab. Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sagt, er würde nie mehr eine Verschuldung zulassen, um sportliche Ziele zu erreichen. Das kann ich definitiv nachvollziehen."

RB Leipzig im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung