Dienstag, 07.10.2014

Vorstandsboss: "Dafür lohnt es sich zu arbeiten"

Bruchhagen adelt Meier

Vorstandsboss Heribert Bruchhagen von Eintracht Frankfurt hat Torjäger Alexander Meier nach dem starken Saisonstart des Tabellenfünften in den höchsten Tönen gelobt.

Alex Meier ist in den Augen von Eintracht-Chef Bruchhagen ein Musterprofi
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Alex Meier ist in den Augen von Eintracht-Chef Bruchhagen ein Musterprofi
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"Es gibt keinen vorbildlicheren Profi als ihn. Er fällt nicht durch Schlagzeilen, sondern durch Leistung auf", sagte Bruchhagen der Bild-Zeitung und fügte an: "Für Spieler wie ihn lohnt es sich, täglich im Büro zu arbeiten."

Der 31-jährige Meier hatte am vergangenen Samstag mit seinen Saisontoren drei und vier großen Anteil am 3:2-Sieg der Hessen gegen Aufsteiger 1. FC Köln. Zu Beginn der Runde war der dienstälteste Eintracht-Profi (seit 2004) und Publikumsliebling vom neuen Coach Thomas Schaaf zunächst als Edeljoker auf die Bank verbannt worden.

"Fast jeder Trainer tut sich in der Anfangsphase schwer bei der Suche nach einer passenden Position für Alex Meier. Ich denke, jetzt ist sie gefunden", äußerte Bruchhagen zufrieden.

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Brilliert mit Seferovic

Der 1,96 Meter große Meier bildet mittlerweile mit dem Schweizer Nationalspieler Haris Seferovic ein durchschlagstarkes Angriffsduo. Zusammen haben sie sieben der zwölf Frankfurter Ligatore erzielt. "Wir können uns aber noch weiter verbessern", sagte Kultfigur Meier, der in den vergangenen drei Spielzeiten insgesamt 41-mal für die Eintracht getroffen hatte.

Bruchhagen ist angesichts von nur einer Niederlage der Eintracht nach sieben Spielen (drei Siege, drei Unentschieden) glücklich. "Es bleibt dabei, wir haben ein schweres Jahr vor uns. Aber die zwölf Punkte, die wir jetzt schon haben, helfen sehr beim Prozess des Umbruchs und bei der Festigung der Mannschaft", sagte der 66-Jährige.

In der vergangenen Runde hatten die Hessen nach der Hinrunde (17 Spieltage) lediglich 15 Zähler auf dem Konto und schwebten an Weihnachten 2013 in Abstiegsgefahr. Vor der laufenden Saison hatten in Pirmin Schwegler (1899 Hoffenheim), Sebastian Rode (Bayern München), Sebastian Jung (VfL Wolfsburg) und Joselu (Hannover 96) wichtige Spieler den deutschen Meister von 1959 verlassen. Zudem hatte Schaaf den langjährigen Eintracht-Coach Armin Veh (VfB Stuttgart) abgelöst.

Alex Meier im Steckbrief

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