Wegen de Bruyne

Konkurrenz fürchtet "Wölfe"

SID
Montag, 13.01.2014 | 14:24 Uhr
Kevin de Bruyne ist beim FC Chelsea derzeit nur Ergänzungsspieler
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
Segunda División
Sa21:00
Getafe -
Teneriffa (Finale Rückspiel)
Serie A
So00:00
Santos -
Recife
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Gremio -
Corinthians
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Primera División
So21:15
Boca Juniors -
Unión Santa Fe
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa

Der Werksklub will für den belgischen Mittelfeldspieler Kevin de Bruyne vom Premier-Klub FC Chelsea satte 20 Millionen Euro auf den Tisch legen und bläst zum Angriff auf die Champions League. Die Konkurrenz sieht in den "Wölfen" bereits den neuen Bayern-Jäger Nummer eins.

Der VfL Wolfsburg macht ernst. Der Werksklub will für den belgischen Mittelfeldspieler Kevin de Bruyne vom Premier-Klub FC Chelsea satte 20 Millionen Euro auf den Tisch legen und bläst zum Angriff auf die Champions League. Die Konkurrenz sieht in den "Wölfen" bereits den neuen Bayern-Jäger Nummer eins.

"Wolfsburg ist schwer im Kommen", sagte Bayer Leverkusens Sportchef Rudi Völler der Bild: "Mit diesen wirtschaftlichen Möglichkeiten können wir nicht mithalten.

Sie haben ja schon im Sommer mit Luiz Gustavo ein Ausrufezeichen gesetzt", so Völler. Für Gustavo überwies der VW-Klub geschätzte 18 bis 20 Millionen Euro an Bayern München.

Wolfsburg als Bayernverfolger Nummer 1?

HSV-Manager Oliver Kreuzer traut den "Wölfen" die Rolle als neue Nummer zwei zu. "Allein die Einkäufe der vergangenen Monate belegen dies doch: Da kommt Perisic aus Dortmund und Luiz Gustavo aus München", sagte Kreuzer dem kicker.

Für Eintracht Frankfurts Manager Bruno Hübner ist Wolfsburg nicht nur wegen des Geldes ein Anwärter für ganz vorn: "Was die jetzige sportliche Leistung da macht, hat Hand und Fuß."

Allofs selbst bezeichnete die Lobeshymnen der Konkurrenz als verfrüht. "Mir geht das etwas zu schnell. Vor einem Jahr hat der VfL noch gegen den Abstieg gespielt, jetzt sollen wir Bayern und Dortmund angreifen - genau diese Sprünge zwischen den Extremen wollen wir nicht", sagte der 57-Jährige.

Doch in der Tat scheint der 56-malige Nationalspieler die Zeit der Bescheidenheit am Mittellandkanal beendet zu haben. Hatte sich Allofs mit Beginn seines Dienstantrittes im Herbst 2012 bei Transfers zunächst zurückhaltend gezeigt, schnürt er nach Luis Gustavo nun den zweiten 20-Millionen-Euro-Deal innerhalb von fünf Monaten.

Champions League Platz ist das Ziel

Unterstützung erfährt der Manager bei seinen Großeinkäufen offenbar aus der Chefetage von VW. Europas größer Autobauer will nach vier mageren Jahren endlich zurück in die Erfolgsspur - auch wenn Allofs deshalb keinen Freifahrtschein bekommt. "Natürlich haben wir gute Voraussetzungen, doch auch wir können nicht einfach in die Schatulle greifen. Auch bei uns gibt es Vorgaben, die wir einhalten müssen", so der Ex-Profi.

Wie passend, dass sich zum Ende der Hinrunde auch der Erfolg bei den "Wölfen" eingestellt hat. Neun Spiele in Folge war das Team von Trainer Dieter Hecking ohne Niederlage und rückte auf Rang fünf vor. Die Champions-League-Plätze sind zum Greifen nah.

Kein Platz für Diego

Das Team hat zudem ein neues Gesicht erhalten. Im offensiven Mittelfeld zieht Shooting-Star Maximilian Arnold seine Kreise, attestiert von Luiz Gustavo und demnächst wohl auch von de Bruyne. Da ist wenig Platz für Spielmacher Diego, dessen Wechsel zurück in die brasilianische Heimat zum FC Santos immer wahrscheinlicher wird.

Diegos Vertrag läuft im Sommer aus. Santos Präsident Odilio Rodrigues verkündete bereits, dass der launische Star Anfang Februar einen Vorvertrag bei seinem Klub unterschreiben werde. Für Diego würde sich der Kreis schließen: Beim Klub von Pelé begann für den 29-Jährigen 2002 die Profikarriere.

Kevin de Bruyne im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung