SPD kritisiert Festhalten an Hoeneß

SID
Dienstag, 05.11.2013 | 09:34 Uhr
Uli Hoeneß bei der Ankunft in Pilsen. Er soll weiterhin Präsident bleiben
© getty
Advertisement
Club Friendlies
Eibar -
Basaksehir
Club Friendlies
Leicester -
Akhisarspor
UEFA Champions League
Ajax -
Sturm Graz
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
Club Friendlies
Arminia Bielefeld -
SV Werder Bremen
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid
International Champions Cup
Man United -
Real Madrid
International Champions Cup
Tottenham -
AC Mailand
International Champions Cup
FC Barcelona -
AS Rom
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
UEFA Champions League
Sturm Graz -
Ajax
Club Friendlies
Southampton -
Celta Vigo
International Champions Cup
Arsenal -
Chelsea
International Champions Cup
Benfica -
Lyon
Copa Sudamericana
Sao Paulo -
Colon Santa Fe
Club Friendlies
West Ham -
Angers
Club Friendlies
Brighton -
Sporting
Championship
Reading -
Derby County
League One
Sunderland -
Charlton
Championship
Ipswich -
Blackburn
Club Friendlies
Everton -
Valencia
Club Friendlies
Wolverhampton -
Villarreal
Championship
Sheffield Utd -
Swansea
Club Friendlies
Liverpool -
Napoli
International Champions Cup
Inter Mailand -
Lyon
International Champions Cup
Real Madrid -
Juventus
International Champions Cup
AC Mailand -
FC Barcelona
J1 League
FC Tokyo -
Kobe
Championship
Leeds -
Stoke

Nach der Anti-Korruptionsorganisation Transparency International hat auch die SPD deutliche Kritik an Bayern Münchens Festhalten an Präsident Uli Hoeneß geäußert.

"Die rechtsstaatliche und moralisch-ethische Ignoranz dieser Spitzenmanager schlägt dem Fass den Boden aus", sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Joachim Poß dem Kölner Stadtanzeiger mit Blick auf die Aufsichtsratsmitglieder des Champions-League-Gewinners. Dem neunköpfigen Gremium gehören Top-Manager von Weltfirmen wie adidas (Herbert Hainer), Audi (Rupert Stadler), Telekom (Timotheus Höttges) oder VW (Martin Winterkorn) an.

Er habe jedenfalls "andere rechtsstaatliche und moralische Vorstellungen als diese hochmögenden Herren", sagte Poß, "das verschlägt einem schon gelegentlich die Sprache. Hoeneß sei zur "Symbolfigur der Oberschichtenkriminalität mit Namen Steuerbetrug geworden".

Beckenbauer verteidigt Hoeneß

Dagegen zeigte sich Hoeneß' Vorgänger als Bayern-Präsident erfreut über die Rückendeckung für seinen Nachfolger. "Ich kann dem Vorstand und dem Aufsichtsrat nur gratulieren, dass sie sich hinter Uli Hoeneß stellen, dass sie ihm damit beweisen wollen, wie wichtig er ist. Dass sie ihn nicht alleine lassen wollen", sagte Franz Beckenbauer zu "Sky".

Der ehemalige Weltmeister weiter: "Es gibt immer schwierige Momente im Leben. Wenn man dann im Stich gelassen würde, würde das zu den schwarzen Seiten des Lebens gehören. Man schätzt den Uli, man liebt ihn. Die Beweise hat er geliefert, wie wichtig er für den Klub ist. Und jetzt ist es an Stelle des Vorstandes, des Aufsichtsrates und aller Gremien, die dem FC Bayern München zur Verfügung stehen - alle stehen hinter Uli Hoeneß. Ich finde das großartig. Die Solidarität ist nicht nur sprichwörtlich, sie ist da."

Prozessbeginn im März

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß muss sich in seiner Steueraffäre vor Gericht verantworten. Die Wirtschaftsstrafkammer des Oberlandesgerichts München II hatte die Anklage der Staatsanwaltschaft München II gegen Hoeneß wegen Steuerhinterziehung vom 30. Juli 2013 am Montag "unverändert" zur Hauptverhandlung zugelassen.

Fall Hoeneß: Juristin glaubt an Bewährungsstrafe

Der Prozess beginnt ab dem 10. März 2014. Zunächst sind vier Verhandlungstage angesetzt. Hoeneß wird Einkommenssteuerhinterziehung vorgeworfen.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung