Dienstag, 01.10.2013

Profi-Abteilung soll seperat laufen

HSV-Vorstand für Ausgliederung

Der Vorstand des Hamburger SV unterstützt die Pläne zur Ausgliederung der Profi-Abteilung. Laut "Bild"-Zeitung sind Juristen und Wirtschaftsprüfer bereits beauftragt.

Der Vorstand des HSV spricht sich für eine Ausgliederung der Profi-Abteilung aus
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Der Vorstand des HSV spricht sich für eine Ausgliederung der Profi-Abteilung aus
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"Wir haben beschlossen, uns jetzt um alle steuerrechtlichen Fragen zu kümmern, die mit dieser Thematik zu tun haben", sagte Vorstandschef Carl Jarchow der "Hamburger Morgenpost". Die Vereinsführung hat laut "Bild-Zeitung" bereits Juristen und Wirtschaftsprüfer beauftragt, sich im Vorfeld der Mitglieder-Versammlung am 19. Januar 2014 mit dem Thema zu befassen.

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"Wir müssen unseren Mitgliedern auf entsprechende Fragen antworten können. Ich bin der Meinung, dass früher oder später alle Bundesligaklubs ihre Profiabteilung augegliedert haben werden", sagte Jarchow. Auch Sportdirektor Oliver Kreuzer betonte zuletzt: "Das ist die Zukunft des HSV. Letztlich müssen es die Mitglieder entscheiden." Zuvor hatten sich bereits die HSV-Granden Günter Netzer, Manfred Kaltz, Ditmar Jakobs, Thomas von Heesen und Holger Hieronymus öffentlich für eine Strukturreform beim Bundesliga-Gründungsmitglied ausgesprochen.

Mitgliederversammlung erst im Januar

Bei der Mitgliederversammlung im Januar müsste der Vorstand mit einfacher Mehrheit beauftragt werden, eine Ausgliederung vorzubereiten. Für einen späteren Vollzug wäre dann bei einer weiteren, außerordentlichen Versammlung eine Dreiviertelmehrheit nötig. Der HSV ist neben dem VfB Stuttgart, Schalke 04, Mainz 05, dem SC Freiburg und dem 1. FC Nürnberg einer von sechs Bundesliga-Klubs, die noch als eingetragener Verein strukturiert sind.

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Die Reformpläne der Initiative "HSVPlus - Aufstellen für Europa", die der frühere Aufsichtsratsvorsitzende Ernst-Otto Rieckhoff Anfang September in der Hansestadt vorgestellt hatte, sieht die Umwandlung der Profi-Abteilung des HSV in eine Aktiengesellschaft vor. Zudem soll der Aufsichtsrat von elf auf sechs Mitglieder reduziert und der Klub damit für Investoren wie den umstrittenen Klaus-Michael Kühne geöffnet werden.

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