Wegen zahlreicher Anfeindungen

Kießling: Facebook-Seite vom Netz

SID
Dienstag, 29.10.2013 | 12:28 Uhr
Stefan Kießling will seine Facebook-Seite zu gegebener Zeit wieder fortführen
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
Serie A
Fr02:00
Flamengo -
Chapecoense
CSL
Sa13:35
Tianjin Teda -
Guangzhou R&F
Segunda División
Sa21:00
Getafe -
Teneriffa (Finale Rückspiel)
Serie A
So00:00
Santos -
Sport Recife
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Gremio -
Corinthians
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa

Phantomtor-Schütze Stefan Kießling hat wegen zahlreicher Anfeindungen seine Facebook-Seite vom Netz genommen. Dies bestätigte Meinolf Sprink, Kommunikationsdirektor vom Bayer Leverkusen, auf "SID"-Anfrage.

Die Seite wurde bereits Ende vergangener Woche geschlossen, Kießling hatte zuletzt etwa 110.000 Fans. Allerdings will der Bayer-Torjäger seine Facebook-Seite zu gegebener Zeit wieder fortführen.

In einem Interview mit dem "Kölner Express" deutete Kießling Bedrohungen durch Fans an. "Es war schon nicht sehr einfach. Ich habe sogar Briefe nach Hause bekommen" sagte der 29-Jährige. Auf Nachfrage, ob es sich dabei um Morddrohungen gehandelt habe, antwortete Kießling ausweichend: "Sagen wir es einmal so: Es war grenzwertig." In jedem Fall sei er "heilfroh, dass es zu Ende ist. Ich hoffe, dass sich jetzt die Situation beruhigt".

Kießling: "Muss damit leben"

In Zukunft würde sich Kießling "so verhalten, wie ich es gesehen habe. Und gegen Hoffenheim habe ich nichts gesehen". Er glaubt jedoch, "dass es so etwas bei mir wohl nie mehr geben wird. So etwas werde ich nicht mehr erleben". Der Bundesliga-Torschützenkönig äußerte derweil die Hoffnung auf das Verständnis der Fans: "Man muss jetzt abwarten, wie die Fans das wahrnehmen. Aber ich kann von mir aus behaupten: Ich habe mich überhaupt nicht verändert. Ich war, bin und werde immer fair und sportlich sein." Sein Phantomtor bald in jedem Jahresrückblick zu sehen "wird kein gutes Gefühl sein", betonte Kießling: "Aber damit muss ich leben."

Kießling hatte beim 2:1-Auswärtssieg am 18. Oktober in Sinsheim gegen 1899 Hoffenheim den Ball neben das Tor geköpft, von wo er durch ein Loch im Netz ins Tor flog. Das Sportgericht des DFB hatte am Montag entschieden, dass das Spiel nicht wiederholt wird.

Stefan Kießling im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung