Sonntag, 20.10.2013

Vermeintlicher Regelverstoß

1899 stützt Protest auf Brych-Zweifel

Das Phantomtor von Stefan Kießling beim 2:1-Sieg von Bayer Leverkusen bei 1899 Hoffenheim sorgt nach wie vor für Diskussionen. Die Kraichgauer möchten nun ihren Protest auf einen vermeintlichen Regelverstoß von Schiedsrichter Felix Brych stützen.

Hoffenheim beruft sich bei seinem Protest auf die Aussagen von Schiedsrichter Felix Brych
© getty
Hoffenheim beruft sich bei seinem Protest auf die Aussagen von Schiedsrichter Felix Brych

"Wir haben unseren Protest am Samstag offiziell eingelegt", sagte Hoffenheims Sportdirektor Alexander Rosen zu "Sport1".

Die Argumentation der Hoffenheimer: Kießlings "Treffer" zum zwischenzeitlichen 2:0, als der Ball durch ein Loch im Außennetz im Tor gelandet war, hätte laut DFB-Regelwerk schon alleine deshalb nicht zählen dürfen, weil sich selbst Schiedsrichter Brych nicht sicher war.

Brych hatte "leichte Zweifel"

Dabei dürfe ein Schiri nur dann ein Tor geben, wenn er von seiner Entscheidung überzeugt sei, so Rosen.

"Ich hatte leichte Zweifel, aber die Reaktionen der Spieler waren eindeutig, es gab kein Contra", hatte Brych nach der Partie erklärt.

TSG 1899 Hoffenheim im Steckbrief

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