"Ich muss die richtige Balance finden"

Von Henning Klefisch
Montag, 15.10.2012 | 11:42 Uhr
Eljero Elia (l.) mit Kevin De Bruyne und Coach Thomas Schaaf
© Getty
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Für 5,5 Millionen Euro wurde Eljero Elia von Juventus Turin zu Werder Bremen geholt, dementsprechend hoch waren die Erwartungen. Nach einem durchwachsenen Saisonstart sieht der Niederländer Nachholbedarf - allerdings nicht nur, was seine eigene Leistung angeht.

Noch steht der 25-Jährige ohne Torerfolg für die Bremer da. Das soll sich zwar möglichst schnell ändern, Druck will Elia aber keinen aufkommen lassen: "Ich will ja auch so schnell wie möglich gut spielen, Tore schießen und vorbereiten. Aber nach einem Jahr auf der Bank in Turin kann in Bremen nicht sofort alles klappen. Ich muss mir das hart im Training erarbeiten. Das braucht Zeit und Geduld."

Zwei Faktoren hat er für die unauffälligen eigenen Leistungen ausgemacht: Einerseits fehlen ihm "noch mehr Bälle aus dem Mittelfeld." Dazu kommen aber die für ihn anstrengenden Defensivaufgaben auf seinem Flügel: "Ich muss viel für die Defensive arbeiten. Wenn dann der Ball nach vorne kommt, fehlt mir die Kraft."

Trotzdem ist eine starke Defensive für ihn der wichtigste Baustein für den Erfolg. "Bei Ballverlust müssen alle sofort dem Torwart helfen. [...] Wer das nicht kann, soll zum Trainer gehen und um einen Wechsel bitten. Verteidigung ist die erste Option."

Deutsch lernen als Schlüssel zum Erfolg

Seine eigene Situation in Bremen sieht Elia sehr positiv: "Bei mir ist alles super! Ich fühle mich gut in Bremen. [...] Jetzt muss ich nur noch besser spielen." Seine Deutschkenntnisse aus der Zeit beim Hamburger SV spielen dabei eine große Rolle, weswegen er dem unzufriedenen Neuzugang Kevin De Bruyne nur raten kann, möglichst schnell die Sprache zu lernen: "Ich finde, er sollte so wie ich damals in Hamburg schnell Deutsch lernen. Wenn man in Deutschland arbeitet, muss man Deutsch lernen. [...] Es ist sehr leicht, sich hier zu integrieren. Im Klub sind alle locker und wollen dir helfen."

Angesichts des Umbruchs in der Mannschaft mit wenigen Stars, aber vielen jungen Spielern plädiert Elia für langfristige Planungen: "Es wird dauern, bis wir Erfolg haben. Die Spieler sind jung und haben wenig Erfahrung."

Er selbst gehört fast schon zu den alten Hasen. "Der älteste Spieler ist Clemens Fritz mit 31 Jahren, dann kommt Aaron Hunt mit 26. Der Rest ist 23 oder jünger. Die Fans müssen bitte akzeptieren, dass wir so nicht direkt in die Champions League stürmen. Unter den ersten sieben Teams zu landen, wäre ein Erfolg."

Neun Punkte sollen aus den nächsten drei Spielen gegen Mönchengladbach, Fürth und Mainz her. Dafür favorisiert der Holländer das System seiner Nationalmannschaft: "Für mich persönlich ist das 4-3-3-System perfekt. Neben einem Spielmacher zwei defensive. Dann weiß man als offensiver Spieler, dass immer zwei absichern. So spielen wir in Holland." Er hat jedoch gelernt, sich anzupassen: "Aber die Entscheidung über die beste Spielweise trifft natürlich der Trainer."

Eljero Elia im Steckbrief

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