Fussball

Babbel rechnet mit Hertha und Preetz ab

Von SPOX
Markus Babbel (r.) und Michael Preetz (l.) zu gemeinsamen Zeiten bei der Hertha
© Getty

Vor dem Duell am Samstag zwischen Hoffenheim und Hertha BSC kritisiert 1899-Coach Markus Babbel massiv seinen ehemaligen Arbeitgeber. Besonders das Verhältnis zu Michael Preetz ist deutlich angespannt. Außerdem nimmt er Stellung zu Gylfi Sigurdsson und einem möglichen Transfer von Tim Wiese.

In der Saison 2010/2011 führte Markus Babbel Hertha BSC aus der 2. Liga zurück in die Bundesliga und alles schien perfekt in Berlin. Doch dann folgte ein Zerwürfnis mit Manager Michael Preetz und nach der Hinrunde 2011 trennte sich der Verein vorzeitig vom Aufstiegstrainer.

Nun ist Babbel Coach der TSG Hoffenheim, trifft am Samstag auf den Haupstadtklub und kritisierte seinen Ex-Verein in der "Sport-Bild" massiv.

"Hertha BSC fehlt die nötige Demut"

"Hertha BSC fehlt die nötige Demut. Nach einem Sieg wird von der Champions League geredet, nach einer Niederlage vom Abstieg. Der Mittelweg fehlt im Verein", sagt Babbel und legt Richtung Preetz nach, "das Trainerteam und die Spieler standen immer zusammen. Unsere Einheit ist auseinandergerissen worden. Die Folgen sind nun schwerwiegender als man sich das gedacht hat. Ein Abstieg tut mir für Spieler und Fans sehr leid."

Jedoch ist Babbel bereit, dem Manager die Hand zu reichen: "Ich bin ein höflicher Mensch. Wenn er vor mir steht, werde ich ihm die Hand geben. Aber es gibt keine Gründe, miteinander zu sprechen."

Angriff auf Europa

In Hoffenheim plant Babbel den Angriff auf den internationalen Wettbewerb und will dazu auf dem Transfermarkt aktiv werden: "Wir brauchen nun auch Spieler, die eine gewisse Erfahrung und einen gewissen Anspruch mitbringen."

So soll zum Beispiel Tim Wiese kommen: "Er spielt seit Jahren auf allerhöchstem Niveau. Er bringt eine Mentalität mit, ganz oben dabei sein zu wollen. Wir brauchen Spieler, die eine gewisse Ausstrahlung haben."

Auch das Thema Gylfi Sigurdsson scheint aus der Sicht von Babbel geklärt zu sein: "Er hat zu mir gesagt, dass er in England bleiben möchte. Ich habe entgegnet, dass ich auch viele Sachen gerne möchte und er noch einen Vertrag bei uns hat. Stand heute hat kein Verein bei uns angerufen."

Markus Babbel im Steckbrief

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