Dienstag, 10.04.2012

BVB-Trainer spricht über Berufsrisiken und die Nationalmannschaft

Klopp: "Müssen nicht jedes Jahr Meister werden"

Ein Millionenangebot aus der englischen Premier League würde Dortmunds Meistertrainer Jürgen Klopp nicht interessieren. Der schlimmste Verein für ihn sei im Moment Manchester City. "Wenn ich nur der bin, der die elf Besten bei Laune hält und durch die Saison führt, entspricht das nicht meinem Berufsverständnis", sagte der 44-Jährige im Interview.

Jürgen Klopp (2.v.r.) sieht die Leistungen seiner Mannschaft noch immer als Überraschung an
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Jürgen Klopp (2.v.r.) sieht die Leistungen seiner Mannschaft noch immer als Überraschung an

Frage: Hätten Sie vor der Saison erwartet, dass sie mit Bayern München um den Titel spielen, auch im DFB-Pokal-Finale?

Jürgen Klopp: Nö. Erhofft, gewünscht, aber erwartet - dazu bestand kein Anlass. Wir haben uns auch nicht damit beschäftigt. Wir können zwei Jahre zurückgehen: Damals hat niemand gedacht, dass Borussia Dortmund mit dieser blutjungen Truppe innerhalb von zwei Jahren ein logischer Champions-League-Anwärter werden muss und in jedes Bundesliga-Spiel als Favorit geht, außer in das gegen Bayern München. Das ist eine rasante Entwicklung.

Frage: Doch nun erwartet die Öffentlichkeit ständig Siege. Sie auch?

Klopp: Die Einschätzung, die Betrachtung von außen ist oberflächlicher und schneller. Da wird versucht, Druck zu machen. Da sollte man jedes Spiel gewinnen. Die Entwicklung beim BVB ist sehr schnell verlaufen, trotzdem ist unsere Mannschaft organisch gewachsen. Deswegen sind wir mit der aktuellen Situation durchaus einverstanden. Wir haben 14 Punkte Vorsprung auf Gladbach. Es ist wahrscheinlich, dass wir uns direkt für die Champions League qualifizieren. Das ist das Fangnetz, das ist das, was für unseren Verein wichtig ist. Das ist das, was die Finanzen regelt, weil dieser Wettbewerb unglaublich lukrativ ist. Und schon ist der Rest Zugabe. Wenn man ein Fangnetz hat, kann man den einen oder anderen Salto mehr machen.

Frage: Sie haben immer gesagt, dass Bayern München weit voraus ist ...

Klopp: Der Weg von Bayern München ist durch eine Vielzahl von richtigen Entscheidungen gekennzeichnet. Ganz am Anfang, als die Bundesliga ihren Betrieb aufnahm, war auch ein bisschen Glück dabei, dass die richtigen Spieler aus dem Großraum München kamen und für Furore gesorgt haben, aufgestiegen sind, und dann relativ schnell die Bundesliga dominiert haben. Daraus und aus den fantastischen strukturellen Voraussetzungen in Bayern haben sie das Optimale gemacht.

Frage: Und was ist mit der Borussia?

Klopp: Wir dagegen befinden uns in Nordrhein-Westfalen in einem Ballungsraum und haben viel mehr Konkurrenten. Das heißt, die finanziellen Voraussetzungen bei den Bayern sind einfach besser, und mit den richtigen Entscheidungen, die sie in den letzten 50 Jahren getroffen haben, macht das den Unterschied zu allen anderen Mannschaften aus. Borussia Dortmund ist inzwischen auf einem sehr guten Weg. Aber das Ganze muss nachhaltig sein. Es geht nicht darum, jedes Jahr Meister zu werden. Das haben ja nicht einmal die Bayern geschafft. Es geht darum, sich kontinuierlich zu entwickeln, ohne das Risiko zu groß werden zu lassen.

Frage: Sie vermitteln den Eindruck, als ob Sie als Trainer wunschlos glücklich wären. Wäre es für sie nicht auch verlockend, das Geld eines Roman Abramowitsch ausgeben zu können?

Klopp: Würde mich nicht interessieren. Der schlimmste Verein in diesem Moment ist für mich ManCity. Weil dort Trainer zu sein ein anderer Beruf ist als der, den ich beim BVB mache. Wenn ich nur der bin, der die elf Besten bei Laune hält und durch die Saison führt, entspricht das nicht meinem Berufsverständnis. Ich möchte mit den Jungs, die mir zur Verfügung stehen, arbeiten. Ich habe noch nie von Dingen oder Spielern geträumt, die nicht möglich waren.

Dortmund vs. Bayern: Die besten Duelle
"Wer hat's geschossen?" "Die Nummer 19." "Ach, du Scheisse!" Mario Götze erzielte in seinem ersten Spiel gegen den BVB den ersten Treffer
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"Wer hat's geschossen?" "Die Nummer 19." "Ach, du Scheisse!" Mario Götze erzielte in seinem ersten Spiel gegen den BVB den ersten Treffer
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Die Antwort kam im Rückspiel der Saison 2013/2014: Marco Reus und Co. drehten das Hinspielergebnis. 3:0 stand's am Ende
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Die Antwort kam im Rückspiel der Saison 2013/2014: Marco Reus und Co. drehten das Hinspielergebnis. 3:0 stand's am Ende
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Die Bayern antworteten im DFB-Pokal-Finale 2014: Mats Hummels' Treffer wurde nicht gegeben - zu Unrecht
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Die Bayern antworteten im DFB-Pokal-Finale 2014: Mats Hummels' Treffer wurde nicht gegeben - zu Unrecht
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In der darauffolgelgenden Saison sicherte sich der BVB den Supercup. Dann ging's allerdings bergab...
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In der darauffolgelgenden Saison sicherte sich der BVB den Supercup. Dann ging's allerdings bergab...
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Per Foulelfmeter besorgte Arjen Robben den Sieg im Hinspiel der Bundesliga-Saison 2014/2015
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Per Foulelfmeter besorgte Arjen Robben den Sieg im Hinspiel der Bundesliga-Saison 2014/2015
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Im Rückspiel erzielte Robert Lewandowski den einzigen Treffer - ausgerechnet!
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Im Rückspiel erzielte Robert Lewandowski den einzigen Treffer - ausgerechnet!
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Am 25. Mai 2013 standen sich der FC Bayern und Borussia Dortmund im Champions-League-Finale gegenüber. Der FCB siegte 2:1
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Am 25. Mai 2013 standen sich der FC Bayern und Borussia Dortmund im Champions-League-Finale gegenüber. Der FCB siegte 2:1
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In der Champions League standen sich beide Teams 1998 im Viertelfinale gegenüber. Der BVB kam weiter, auch weil Carsten Jancker hier versemmelt
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In der Champions League standen sich beide Teams 1998 im Viertelfinale gegenüber. Der BVB kam weiter, auch weil Carsten Jancker hier versemmelt
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Vier Siege in Folge feierten die Dortmunder zwischen 2010 und 2012: Der BVB gewann im Hinspiel der Meistersaison 2010/2011 mit 2:0. Nuri Sahin traf per Freistoß
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Vier Siege in Folge feierten die Dortmunder zwischen 2010 und 2012: Der BVB gewann im Hinspiel der Meistersaison 2010/2011 mit 2:0. Nuri Sahin traf per Freistoß
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Im Rückspiel gewann der BVB erstmals nach 19 Jahren wieder in München. Sahin traf erneut - zum zwischenzeitlichen 2:1 für die Borussia (Endstand 3:1)
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Im Rückspiel gewann der BVB erstmals nach 19 Jahren wieder in München. Sahin traf erneut - zum zwischenzeitlichen 2:1 für die Borussia (Endstand 3:1)
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Der dritte Streich: Mario Götze (verdeckt) netzt im Hinspiel 2011/12 zum 1:0-Siegtor ein. Neuer kann nur hinterherschauen
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Der dritte Streich: Mario Götze (verdeckt) netzt im Hinspiel 2011/12 zum 1:0-Siegtor ein. Neuer kann nur hinterherschauen
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Und Nummer vier am 11. April 2012: Robert Lewandowski trifft per Hacke zum 1:0 für den BVB. Arjen Robben verschießt noch einen Elfmeter
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Und Nummer vier am 11. April 2012: Robert Lewandowski trifft per Hacke zum 1:0 für den BVB. Arjen Robben verschießt noch einen Elfmeter
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Die Dortmunder Dominanz gipfelte beim DFB-Pokalfinale 2012 in Berlin. Der BVB schoss die Münchner mit 5:2 aus dem Stadion
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Die Dortmunder Dominanz gipfelte beim DFB-Pokalfinale 2012 in Berlin. Der BVB schoss die Münchner mit 5:2 aus dem Stadion
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Nach fünf Niederlagen in Folge holte der FC Bayern mit veränderter Mannschaft im Supercup den ersten Sieg nach langer Zeit gegen den BVB
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Nach fünf Niederlagen in Folge holte der FC Bayern mit veränderter Mannschaft im Supercup den ersten Sieg nach langer Zeit gegen den BVB
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Auch in der Liga sah es im Hinspiel lange Zeit gut aus für Torschütze Kroos und seine Bayern. Götze egalisierte den Treffer aber, Endstand 1:1
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Auch in der Liga sah es im Hinspiel lange Zeit gut aus für Torschütze Kroos und seine Bayern. Götze egalisierte den Treffer aber, Endstand 1:1
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Das Rückspiel der Saison 2012/13 wurde eine hitzige Angelegenheit, als Bayerns Rafinha vom Platz flog. Auch Sammer und Klopp zofften sich
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Das Rückspiel der Saison 2012/13 wurde eine hitzige Angelegenheit, als Bayerns Rafinha vom Platz flog. Auch Sammer und Klopp zofften sich
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Angeheizt wurde die Partie durch den anstehenden Transfer von Mario Götze im Sommer 2013 zum FC Bayern. Dass Götze wegen einer Muskelverletzung nicht spielen konnte, war den Fans egal
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Angeheizt wurde die Partie durch den anstehenden Transfer von Mario Götze im Sommer 2013 zum FC Bayern. Dass Götze wegen einer Muskelverletzung nicht spielen konnte, war den Fans egal
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Die Generalprobe für das Champions-League-Finale in London endete 1:1, auch weil Robert Lewandowski mit einem Elfmeter an Manuel Neuer scheiterte
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Die Generalprobe für das Champions-League-Finale in London endete 1:1, auch weil Robert Lewandowski mit einem Elfmeter an Manuel Neuer scheiterte
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Zwischen den beiden Bundesligaspielen trafen sich Bayern und Dortmund auch noch im Pokal-Viertelfinale. Der FCB siegte dank eines Treffers von Arjen Robben 1:0
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Zwischen den beiden Bundesligaspielen trafen sich Bayern und Dortmund auch noch im Pokal-Viertelfinale. Der FCB siegte dank eines Treffers von Arjen Robben 1:0
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In der Hinrunde der Saison 2009/10 brachte der Ex-Bayer Mats Hummels den BVB früh in Führung
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In der Hinrunde der Saison 2009/10 brachte der Ex-Bayer Mats Hummels den BVB früh in Führung
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Aber in der zweiten Halbzeit drehten die Bayern auf und gewannen 5:1. Franck Ribery traf per Freistoß und sprang dann in die Arme seines Trainers
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Aber in der zweiten Halbzeit drehten die Bayern auf und gewannen 5:1. Franck Ribery traf per Freistoß und sprang dann in die Arme seines Trainers
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Im Rückspiel hatte der BVB zwischenzeitlich viel Spaß. Zumindest Mohamed Zidan mit der Kamera
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Im Rückspiel hatte der BVB zwischenzeitlich viel Spaß. Zumindest Mohamed Zidan mit der Kamera
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Der Spaß verging dem BVB aber noch. Unter anderem Mario Gomez machte den 3:1-Sieg der Münchner klar
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Der Spaß verging dem BVB aber noch. Unter anderem Mario Gomez machte den 3:1-Sieg der Münchner klar
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Pokalfinale 2008: In der Verlängerung markiert Luca Toni seinen zweiten Treffer und schießt den FCB zum Pokalsieg
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Pokalfinale 2008: In der Verlängerung markiert Luca Toni seinen zweiten Treffer und schießt den FCB zum Pokalsieg
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Unvergessen ist natürlich auch das 11:1 der Bayern an der Grünwalder Straße. Allein Gerd Müller traf vier Mal
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Unvergessen ist natürlich auch das 11:1 der Bayern an der Grünwalder Straße. Allein Gerd Müller traf vier Mal
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Und hier netzt der Bomber schon wieder ein, diesmal im Olympiastadion. BVB-Keeper Horst Bertram kann nichts machen
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Und hier netzt der Bomber schon wieder ein, diesmal im Olympiastadion. BVB-Keeper Horst Bertram kann nichts machen
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Auch in den 80er Jahren lieferten sich beide Teams heiße Duelle. Bayerns Raimond Aumann und BVB-Spieler Thomas Kroth
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Auch in den 80er Jahren lieferten sich beide Teams heiße Duelle. Bayerns Raimond Aumann und BVB-Spieler Thomas Kroth
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Lothar Matthäus wirft sich im eng besetzten Westfalenstadion in einen Freistoß
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Lothar Matthäus wirft sich im eng besetzten Westfalenstadion in einen Freistoß
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Frank Mill erzielte insgesamt 123 Bundesliga-Tore. Berühmt wurde er allerdings wegen dieser Szene. Der BVB-Stürmer umspielt Pfaff, schießt den Ball aber nur an den Pfosten
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Frank Mill erzielte insgesamt 123 Bundesliga-Tore. Berühmt wurde er allerdings wegen dieser Szene. Der BVB-Stürmer umspielt Pfaff, schießt den Ball aber nur an den Pfosten
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Noch mal an Brisanz gewann das Duell in 90er Jahren. Hier klärt Ruggiiro Rizzitelli für seinen Keeper, der von Jürgen Kohler attackiert wird
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Noch mal an Brisanz gewann das Duell in 90er Jahren. Hier klärt Ruggiiro Rizzitelli für seinen Keeper, der von Jürgen Kohler attackiert wird
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Ebenfalls eine unvergessliche Szene. Matthäus macht die Heulsuse Möller, der wischt ihm die Tränen aus dem Gesicht
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Ebenfalls eine unvergessliche Szene. Matthäus macht die Heulsuse Möller, der wischt ihm die Tränen aus dem Gesicht
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Möller hatte es ohnehin nicht leicht. Hier greift Kahn beherzt zu
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Möller hatte es ohnehin nicht leicht. Hier greift Kahn beherzt zu
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Ebenfalls ein Klassiker des Klassikers: Kahns Kungu-Fu-Aktion gegen Stephane Chapuisat
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Ebenfalls ein Klassiker des Klassikers: Kahns Kungu-Fu-Aktion gegen Stephane Chapuisat
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Und weiter geht's mit Kahn: Im gleichen Spiel die Biss-Attacke gegen Heiko Herrlich
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Und weiter geht's mit Kahn: Im gleichen Spiel die Biss-Attacke gegen Heiko Herrlich
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Das legendäre 1:1 vom 7. April 2001. Schiedsrichter Hartmut Strampe zeigt zwei Mal Rot, ein Mal Gelb-Rot und zwölf Mal Gelb.
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Das legendäre 1:1 vom 7. April 2001. Schiedsrichter Hartmut Strampe zeigt zwei Mal Rot, ein Mal Gelb-Rot und zwölf Mal Gelb.
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Kurz vor Schluss setzt Tomas Rosicky einen Freistoß an den Innenpfosten, was Oliver Kahn gebührend feiert
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Kurz vor Schluss setzt Tomas Rosicky einen Freistoß an den Innenpfosten, was Oliver Kahn gebührend feiert
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2005 sah Dortmund lange wie der sichere Sieger aus. Die Bayern kommen in den letzten Minuten zurück und Roy Makaay köpft das 2:2 in der 90. Minute
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2005 sah Dortmund lange wie der sichere Sieger aus. Die Bayern kommen in den letzten Minuten zurück und Roy Makaay köpft das 2:2 in der 90. Minute
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Das Duell Bayern gegen Dortmund war lange Zeit auch das Duell der Rivalen Oliver Kahn und Jens Lehmann
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Das Duell Bayern gegen Dortmund war lange Zeit auch das Duell der Rivalen Oliver Kahn und Jens Lehmann
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Der BVB-Keeper wurde von den Bayern nicht geschont. Giovane Elber rauscht Lehmann hinein...
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Der BVB-Keeper wurde von den Bayern nicht geschont. Giovane Elber rauscht Lehmann hinein...
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...was Jan Koller gar nicht toll findet. Lehmann kann weiterspielen...
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...was Jan Koller gar nicht toll findet. Lehmann kann weiterspielen...
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...flog aber später vom Platz. Jan Koller schlüpfte ins Torwart-Trikot...
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...flog aber später vom Platz. Jan Koller schlüpfte ins Torwart-Trikot...
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...und nahm es sogleich mit dem Schiedsrichter auf.
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...und nahm es sogleich mit dem Schiedsrichter auf.
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Elber und Lehmann kamen sich aber auch zuvor schon ziemlich nach
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Elber und Lehmann kamen sich aber auch zuvor schon ziemlich nach
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Rudelbildung gehört zu einem richtigen Spiel Bayern gegen Dortmund eigentlich dazu. Das weiß auch Fredi Bobic
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Rudelbildung gehört zu einem richtigen Spiel Bayern gegen Dortmund eigentlich dazu. Das weiß auch Fredi Bobic
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Die Duelle wurden immer sehr intensiv geführt. Da wird ein Pressschlag auch mal mit dem Kopf gemacht. Schädelbrummen inklusive
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Die Duelle wurden immer sehr intensiv geführt. Da wird ein Pressschlag auch mal mit dem Kopf gemacht. Schädelbrummen inklusive
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Auch das sieht sehr gefährlich aus. Aber Salihamidzic' Kopf blieb dran
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Auch das sieht sehr gefährlich aus. Aber Salihamidzic' Kopf blieb dran
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Aber nicht immer gab es nur böses Blut. Die Brasilianer Elber und Dede beim launigen Schwätzchen
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Aber nicht immer gab es nur böses Blut. Die Brasilianer Elber und Dede beim launigen Schwätzchen
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Natürlich gab es in den Duellen auch Tore satt. Hier netzt Mehmet Scholl ein
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Natürlich gab es in den Duellen auch Tore satt. Hier netzt Mehmet Scholl ein
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Auch Air Riedlie ließ sich nicht bitten und traf per Kopf. Kahn segelt dagegen an der Flanke vorbei
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Auch Air Riedlie ließ sich nicht bitten und traf per Kopf. Kahn segelt dagegen an der Flanke vorbei
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Auch eine Reihe Platzverweise gehören zur Geschichte dieses Klassikers. Hier erwischt es Sammy Kuffour
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Auch eine Reihe Platzverweise gehören zur Geschichte dieses Klassikers. Hier erwischt es Sammy Kuffour
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Frage: Sie haben nicht zuletzt auch deswegen in Dortmund bis 2016 verlängert. Wenn man trotzdem darüber hinaus blickt: Was wäre für Sie noch vorstellbar? Vielleicht Bundestrainer?

Klopp: Das ist wie bei einem Spieler. Man spielt zuerst Fußball, weil es einem Spaß macht, weil es bezahlt wird und man seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Und irgendwann denkt man: Nationalspieler wäre jetzt auch cool. Ich bin als Trainer zweifellos näher an der Nationalmannschaft, als ich es als Spieler jemals war. Es wäre eine Ehre, aber es steht aktuell überhaupt nicht zur Debatte. Wir haben einen fantastischen Bundestrainer, einen herausragenden Bundestrainer, der den Job auch gerne macht, was ich sehr praktisch finde.

Frage: Reizt Sie diese Aufgabe wirklich nicht?

Klopp: Ich habe einen Vertrag bis 2016 beim BVB, wer weiß, was bis dahin passiert. Sollte irgendwann jemand auf die Idee kommen, mir dieses Amt anzutragen und ich bin gerade verfügbar, würde ich das wahrscheinlich wohlwollend prüfen. Es wäre eine Ehre, aber nur, wenn ich dazu Zeit hätte. Auch mein Leben ist kein Wunschkonzert. Und es gilt, Verträge und Vereinbarungen einzuhalten. Ich wurde noch nie entlassen, was ein großes Glück ist. Ich stand noch nicht einmal auf der Kippe, glaube ich zumindest.

Frage: Viele Ihrer Kollegen haben es schwerer, sie mussten wie Robin Dutt oder Marco Kurz die Koffer packen. Haben es Fußball-Trainer heutzutage so schwer wie nie zuvor?

Klopp: Eigentlich nicht. Nehmen wir Marco Kurz, den ich über alles schätze. Er war eigentlich der perfekte Trainer für Kaiserslautern. Aber vor zwei, drei Jahren wäre er mit der heutigen Punktesituation wahrscheinlich schon früher gegangen. Ich weiß, dass Marco sehr schnell wieder einen Job finden wird, weil jeder weiß, wie schwierig diese Aufgabe in Kaiserslautern war und wie er sie gemeistert hat.

Frage: Also gehört eine Entlassung zum Berufsrisiko ...

Klopp: Ich bin der falsche Ansprechpartner, weil ich das Gefühl bisher noch nicht hatte. Um darüber reden zu können, muss man wahrscheinlich mal in der Situation gewesen sein.

Jürgen Klopp im Steckbrief


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