Wird Krassimir Balakow der Kurz-Nachfolger?

FCK präsentiert neuen Trainer am Donnerstag

SID
Mittwoch, 21.03.2012 | 17:00 Uhr
Krassimir Balakow trainiert derzeit Hajduk Split - wird er der Kurz-Nachfolger?
© Getty
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Der 1. FC Kaiserslautern präsentiert am Donnerstag (14.30 Uhr) seinen neuen Cheftrainer. Dies gab der Verein am Mittwoch in einer Pressemitteilung bekannt.

Ex-Bundesliga-Profi Krassimir Balakow soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge Trainer beim 1. FC Kaiserslautern werden und den Traditionsklub vor dem Abstieg retten. "ZDF", die Regionalzeitung "Rheinpfalz" und die "Bild"-Zeitung meldeten unabhängig voneinander, dass Balakow die Nachfolge des am Dienstag beurlaubten Marco Kurz in der Pfalz antrete.

"Der Verein kann Namen weder bestätigen noch dementieren", erklärte Pressesprecher Christian Gruber. Allerdings kündigte der Verein für Donnerstag (14.30 Uhr) die Präsentation des neuen Trainers an.

Balakow steht noch bei Hajduk Split unter Vertrag

Der 45 Jahre alte Balakow steht zurzeit beim kroatischen Tabellenzweiten Hajduk Split unter Vertrag. Mit seiner aktuellen Mannschaft tritt er am Mittwoch gegen HNK Rijeka an.

Es geht darum, den Qualifikationsplatz für die Europa League zu sichern. Die Dementis sollen die Vorbereitungen der Kroaten nicht beeinflussen.

Die turnusmäßige Pressekonferenz des FCK vor dem Samstagsspiel der Lauterer - an diesem Wochenende bei Abstiegskonkurrent SC Freiburg - wurde am Mittwoch spät terminiert und um einen Programmpunkt erweitert: "Vorstellung Cheftrainer" heißt es dort.

Trainerwechsel käme Lautern teuer zu stehen

Die Trennung von Kurz, dessen Vertrag noch im Herbst des vergangenen Jahres vom Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz bis 2013 verlängert worden war, würde die Kassen des klammen Traditionsvereins doppelt belasten.

Neben der Abfindung für Kurz käme auf den FCK auch die Zahlung einer Ablösesumme im zumindest hohen sechsstelligen Bereich zu. Da Balakow die großen Erfolge als Trainer noch nicht gelangen, dürfte sein Gehalt nicht den Rahmen sprengen.

Aber dafür bekämen die Lauterer einen erfahrenen Fußballfachmann an die Seitenlinie, der zudem noch als unverbraucht gelten darf. Seine Trainerlaufbahn startete der Mittelfeldspieler direkt nach dem Ende seiner Profikarriere 2003 beim VfB Stuttgart. Erst als Assistent von Trainer Felix Magath, dann von Matthias Sammer. Es folgten Engagements in der Schweiz beim FC St. Gallen und dem Grasshopper Club Zürich sowie Chernomorets Burgas in seiner bulgarischen Heimat.

Der heutige VfB-Sportdirektor Fredi Bobic, der in gleicher Funktion mit Balakow in Burgas zusammenarbeitete, lobte den Weggefährten Anfang Februar im "ZDF"-Sportstudio: "Er hat einiges drauf als Trainer. Ich habe gesehen, wie er eine Mannschaft mit 'No-Names' zu gewissen Erfolgen führen kann."

Teil des magischen Dreiecks

Seine größten Erfolge als Spieler erlebte der 94-malige Nationalspieler Balakov in Stuttgart.

Als Mittelfeldregisseur hinter dem Sturmduo Giovanne Elber und Fredi Bobic war Balakov Teil des "magischen Dreiecks". In der Saison 1996/97 erzielte das Dreigestirn alleine 49 der 78 Treffer für Stuttgart in der Bundesliga, man gewann den DFB-Pokal.

Mit nur 17 Treffern in 26 Spielen muss das Hauptaugenmerk eines neuen Trainers in Kaiserslautern zwangsläufig der Offensive gelten. Balakov wäre in seinem Metier.

Der 1. FC Kaiserslautern im Steckbrief

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