Im Kampf gegen Rassismus "sensibel" bleiben

SID
Dienstag, 20.03.2012 | 14:50 Uhr
Nach Anfeindungen gegen Itay Shechter reagierten die Lauterer Fans und zeigten Flagge
© Getty
Advertisement
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Premier League
Man United -
Huddersfield
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Brom -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)
Primera División
Getafe -
Leganes
Serie A
Atalanta -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Florenz
Serie A
Juventus -
Sassuolo
Premier League
Crystal Palace -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Barcelona
Premier League
Liverpool -
Tottenham
Primera División
Girona -
Bilbao
Primera División
Atletico Madrid -
Valencia
Serie A
Benevento -
Neapel
Ligue 1
Monaco -
Lyon

Der DFB-Sicherheitsbeauftragte Hendrik Große Lefert hat sich im Zuge der internationalen Wochen gegen Rassismus für eine dauerhafte Wachsamkeit auch im Profi-Fußball ausgesprochen. "Die jüngsten Ereignisse haben gezeigt, dass man sensibel bleiben muss. Wir brauchen Kontinuität gegen einen schleichenden Prozess", sagte Große Lefert auf einem Pressetermin in Frankfurt am Main.

"Wir können und wollen auch die Medienwirksamkeit des Fußballs nutzen, um beim Kampf gegen Rassismus einzuwirken."

Die Fanprojekte stellten am Dienstag eine Broschüre mit dem Titel "Unsre Kurve: Kein Platz für Rassismus!" vor, die in einer Auflage von 5.000 Exemplaren erscheint. "Wir müssen das Thema Rassismus dauerhaft bearbeiten", sagte Michael Gabriel, Leiter der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS): "Die Kraft innerhalb der Fußball-Fans ist stark genug, um gegen rechte Tendenzen vorzugehen."

Vor drei Wochen hatten antisemitische Beleidigungen durch einige Anhänger des Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern gegen den israelischen FCK-Profi Itay Shechter für Aufsehen gesorgt. Auch im Umfeld von Begegnungen der ersten und zweiten Liga war es zu rassistischen Äußerungen gekommen.

Besuch von Gedenkstätten geplant

Bei der EM vom 8. Juni bis zum 1. Juli in Polen und der Ukraine will die KOS in Zusammenarbeit mit dem Interkulturellen Rat die deutschen Fans zum Besuch von Gedenkstätten in der Nähe der jeweiligen Austragungsorte bewegen. "Zunächst einmal wollen wir, dass sich die Fans als Gäste empfangen fühlen und dann auch entsprechend verhalten. Die Kraft des Fußballs ist eine verbindende. Aber wir versuchen auch, die bestehende Vergangenheit zwischen Deutschland und den Ausrichterländern zu transportieren", sagte Gabriel.

In die Idee, dass die Anhänger Gedenkstätten besuchen, soll auch die Kulturstiftung des Deutschen Fußball-Bundes einbezogen werden. Die deutsche Nationalmannschaft hatte sich bislang dagegen noch nicht geäußert, ob sie während der EM eine Holocaust-Gedenkstätte wie Auschwitz besuchen wird.

Einen "Appell an die Fans" richtete Große Lefert nach den jüngsten Ausschreitungen, die sich häufig erst nach den Spielen außerhalb der Stadien ereignet hatten. "Wir setzen auf eine Selbstregulierung und den pädagogischen Ansatz, alle zu gewinnen, die dafür empfänglich sind", sagte Große Lefert, machte aber auch klar: Sollte diese "ausgestreckte Hand" nicht angenommen werden, seien "Repressalien" die Folge.

Itay Shechter im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung