Was bedeutet Lukas Podolskis Wechsel zum FC Arsenal?

Zwei Sieger und ein schwarzes Loch

Von Daniel Börlein
Freitag, 09.03.2012 | 10:38 Uhr
Lukas Podolski wird in der kommenden Saison wohl für den FC Arsenal auflaufen
© Getty
Advertisement
2. Liga
Fr23:00
Die Highlights des Eröffnungsspiels
Bundesliga
Bundesliga Test 1
First Division A
Antwerpen -
Anderlecht
J1 League
Gamba Osaka -
Cerezo Osaka
J1 League
Kobe -
Omiya
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
Emirates Cup
RB Leipzig -
Sevilla
Club Friendlies
SV Werder Bremen -
West Ham
Premier League
Kamjanske -
Schachtjor Donezk
Emirates Cup
Arsenal -
Benfica
Bundesliga
Bundesliga Test 2
Bundesliga
Bundesliga Test 3
Bundesliga
Bundesliga Test 6
Bundesliga
Bundesliga Test 4
Bundesliga
Bundesliga Test 5
Bundesliga
Bundesliga Standout Test 7
First Division A
Lokeren -
Brügge
Super Liga
Partizan -
Javor
1. HNL
Rijeka -
Istra
Super Cup
Monaco -
PSG
Serie A
Palmeiras -
Avai
International Champions Cup
Man City -
Tottenham
International Champions Cup
Real Madrid -
Barcelona
CSL
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
Emirates Cup
RB Leipzig -
Benfica
Emirates Cup
Arsenal -
Sevilla
Bundesliga
Bundesliga Test 9
First Division A
St. Truiden -
Gent
Superliga
Brondby -
Lyngby
Bundesliga
Bundesliga Test 8
Bundesliga
Bundesliga Test 10
Super Liga
Rad -
Roter Stern
Serie A
Corinthians -
Flamengo
International Champions Cup
AS Rom -
Juventus
Club Friendlies
Bayer 04 Leverkusen -
Lazio Rom
Serie A
Gremio -
Santos
Premier League
Spartak Moskau -
Krasnodar
Ligue 2
Auxerre -
Lens
Club Friendlies
St. Pauli -
Stoke
Copa Sudamericana
Libertad -
Huracan
Club Friendlies
Villarreal -
Real Saragossa
UEFA Champions League
Basaksehir -
Brügge
Copa Sudamericana
LDU Quito -
Club Bolívar
Serie A
Santos -
Flamengo
Copa Sudamericana
Olimpia -
Nacional
Copa Sudamericana
Atletico Junior -
Deportivo Cali
Ligue 2
Lens -
Nimes
First Division A
Lüttich -
Genk
Ligue 1
Monaco -
Toulouse
Championship
Sunderland -
Derby
J1 League
Kashiwa -
Kobe
Premiership
Celtic -
Hearts
Club Friendlies
Crystal Palace -
FC Schalke 04
Championship
Fulham -
Norwich
Club Friendlies
RB Leipzig -
Stoke
Ligue 1
PSG -
Amiens
Club Friendlies
Liverpool -
Bilbao
Club Friendlies
Tottenham -
Juventus
Championship
Aston Villa -
Hull
Ligue 1
Lyon -
Straßburg
Ligue 1
Metz -
Guingamp
Ligue 1
Montpellier -
Caen
Ligue 1
St. Etienne -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Rennes
CSL
Shanghai SIPG -
Tianjin Quanjian
First Division A
Gent -
Antwerpen
Ligue 1
Lille -
Nantes
Allsvenskan
Sundsvall -
Östersunds
Club Friendlies
SC Freiburg -
Turin
Ligue 1
Angers -
Bordeaux
Club Friendlies
Brighton -
Atletico Madrid
Championship
Bolton -
Leeds
First Division A
Anderlecht -
Oostende
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Hajduk
Club Friendlies
Inter Mailand -
Villarreal
Copa Libertadores
River Plate -
Guarani
J1 League
Shimizu -
Osaka
J1 League
Kobe -
Kashima
League Cup
Colchester -
Aston Villa
Copa Libertadores
Gremio -
Godoy Cruz
Club Friendlies
Sevilla -
AS Rom
Copa Libertadores
Botafogo -
Nacional

Der Wechsel von Lukas Podolski vom 1. FC Köln zum FC Arsenal ist beschlossene Sache. Ergibt der Wechsel des Nationalspielers Sinn? Was bedeutet der Abgang für Köln? Und warum holen die Gunners den 26-Jährigen?

Die offizielle Bestätigung steht zwar noch aus, doch längst ist klar: Lukas Podolski wird den 1. FC Köln am Saisonende verlassen und zum FC Arsenal wechseln. Das Kapitel FC ist für den Nationalspieler damit drei Jahre nach seiner Rückkehr vom FC Bayern München beendet.

Mit 26 Jahren sucht Podolski nun noch mal eine neue Herausforderung. Ein erneuter Wechsel innerhalb der Bundesliga kam für den Angreifer nicht in Frage. Stattdessen will Poldi seiner Karriere in London einen neuen Impuls geben. Macht der Wechsel Sinn? Was bedeutet der Abgang für Köln? Und wie plant Arsenal mit Podolski?

Was bedeutet der Wechsel für Lukas Podolski?

Für vier Jahre soll Podolski bei den Gunners unterschreiben und dabei pro Saison zwischen sieben und neun Millionen Euro verdienen. Finanziell lohnt sich der Wechsel für den Nationalspieler also auf alle Fälle. Beim FC kassierte er bislang "nur" 3,3 Millionen Euro.

In Köln wäre man durchaus bereit gewesen, Podolskis Salär nochmal aufzustocken, doch der finanzielle Aspekt ist nicht der Hauptgrund für den Wechsel des Angreifers. Poldi will sich sportlich weiterentwickeln. In Köln bestand dazu nur wenig Perspektive. Bei Arsenal hingegen scheinen die Voraussetzungen günstig.

Coach Arsene Wenger, so heißt es, hat Podolski schon seit 2008 auf dem Zettel. Der Franzose gilt als akribischer Arbeiter, der in der Lage ist, Spieler zu entwickeln und auf ein neues Level zu hieven. Außerdem gut für Poldi: Wenger spricht deutsch. Bei seiner Eingewöhnung wird ihm das sicher helfen, genauso wie Nationalmannschaftskollege Per Mertesacker, mit dem Poldi in den letzten Wochen häufiger Kontakt hatte.

Allerdings stellt Wenger auch hohe Anforderungen an seine Spieler. Der Gunners-Coach erwartet taktische Disziplin, vor allem im Spiel gegen den Ball. Eine Fähigkeit, die Podolski bislang allzu häufig vermissen ließ.

Dennoch scheint Arsenal sportlich zu passen. Podolski wird in London seine Einsatzzeiten bekommen - auf weitaus höherem Niveau als in Köln. Allerdings wird er auch zeigen müssen, dass er sich mittlerweile durchbeißen kann. Nach seiner "Flucht" vom FC Bayern wurde ihm vorgeworfen, zur früh resigniert zu haben und stattdessen lieber den bequemen Weg gegangen zu sein.

Mit dem Wechsel zu den Gunners zeigt Poldi nun, dass er es nochmal wissen will und mit dem bisher Erreichten nicht zufrieden ist. Auch beim Bundestrainer punktet der 26-Jährige damit. Joachim Löw begrüßte zuvor bereits die Auslandswechsel von Per Mertesacker, Sami Khedira und Mesüt Özil (beide Real Madrid) ausdrücklich. Zuletzt hatte Podolski im DFB-Team mit Mario Götze und Andre Schürrle ernsthafte Konkurrenz bekommen und schien nicht mehr unumstritten.

In London will er seinen Status als Nummer eins auf der linken Offensivseite nun untermauern. Anders als der FC, ist Arsenal Dauergast auf der europäischen Bühne. Beste Chancen also für Podolski, auf hohem Niveau Werbung in eigener Sache zu betreiben.

Aber: Zur allerersten Kategorie in Europa zählen die Gunners auch nicht mehr. In der Liga liegt die Wenger-Elf bereits 17 Punkte hinter Spitzenreiter Manchester City, die erneute CL-Teilnahme ist noch in Gefahr. In der Königsklasse war im Achtelfinale gegen Milan Endstation.

Frage 2: Was bedeutet der Wechsel für Köln?

Frage 3: Was bedeutet der Wechsel für Arsenal?

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung