König-Otto hält den Taktstock bei der Hertha in der Hand

Rehhagel: "Ich weiß, was wichtig ist"

SID
Freitag, 24.02.2012 | 12:46 Uhr
Seit Beginn der Woche ist Otto Rehhagel (M.) der neue Dirigent bei Hertha BSC
© Getty
Advertisement
International
So17:00
Topspiel am Sonntag: Tottenham - Liverpool
Ligue 1
St. Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea -
Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Bromwich
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter Mailand
Primeira Liga
Porto -
Pacos Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
São Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man Utd -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Championship
Preston -
Aston Villa

Seit Montag hält Otto Rehhagel den Taktstock bei der Hertha fest in der Hand. Das bekam nun auch Michael Preetz zu spüren. Als der Berliner Manager am Donnerstag die Frage eines Journalisten, ob er denn von dem angeblichen Interesse eines englischen Top-Klubs an Hertha-Spielmacher Raffael wisse, knapp mit einem "nein" beantwortet hatte, wurde es Rehhagel zu bunt.

"Michael, Du brauchst diese Frage gar nicht zu beantworten", stellte der neue Berliner Trainer mit erhobenem Zeigefinger klar. Preetz wies zwar noch darauf hin, dass er der Frage die knappest mögliche Antwort entgegnet habe, aber auch das war "König Otto" im Grunde genommen schon zu viel.

Vor dem richtungsweisenden Bundesligaspiel am Samstag beim FC Augsburg wollte Rehhagel noch einmal das in Erinnerung rufen, was er bei seiner Vorstellung schon einmal betont hatte: "Es geht jetzt nur um Hertha BSC." Nach fünf Niederlagen und elf sieglosen Spielen in Folge ist die Stimmung in der Hauptstadt auf dem Nullpunkt.

Zweiter Abstieg wäre finanzielles Desaster

Ein zweiter Abstieg nach 2010 würde in einem finanziellen Desaster enden. Und keiner glaubt daran, dass noch einmal 60.000 Berliner zu bewegen sind, sich gegen einen Gegner wie Paderborn ins Olympiastadion zu begeben.

Deshalb kennt Rehhagel nur eine Blickrichtung - und zwar die, die weggeht vom Schreckgespenst Liga zwei. "Wir alle hier haben nur Freude, wenn die Hertha in der Bundesliga bleibt. Ich bin jetzt für drei Monate hier und ich habe dem Verein gesagt, ich bin Tag und Nacht für euch da."

Der Lösungsansatz des 73-Jährigen ist denkbar einfach: "Wir haben drei Vereine hinter uns, da müssen wir sehen, dass wir unsere jetzige Position verteidigen."

Raffael soll's wie Messi machen

Illusionen gibt sich der Meistertrainer allerdings nicht hin. Wunderdinge wie den Europameistertitel mit Griechenland 2004 kann auch er nicht mit Regelmäßigkeit vollbringen. Und ein Allheilmittel hat er nach eigener Aussage sowieso nicht parat. Die Mannschaft komplett umstellen fällt ob der personellen Situation ohnehin flach. Was also tun in der kurzen Zeit? "Ich weiß, was wichtig ist. Aber die Spieler sind die Protagonisten", sagte Rehhagel.

Er setzt dabei auf Spielmacher Raffael, den "exzellenten und außergewöhnlichen" Fußballer, den "spiritus rector", der dank seiner Klasse "Zeichen setzen und die Leute in Szene setzen muss". Ein verlängerter Arm auf dem Platz wie seinerzeit Ciriaco Sforza beim 1. FC Kaiserslautern, den er gern "mein Quarterback" nannte.

Rehhagel will den neuralgischen Stellen im Hertha-Gebilde Leben einhauchen, ohne aber die Arbeiter im Team zu vernachlässigen. Taktgeber Rehhagel dirigiert, Spielmacher Raffael soll die Mannschaft inspirieren. So könnte die Hertha-Formel lauten. "Ich habe Raffael gesagt, dass Messi ein Superstar ist. Aber er stellt sein Können in den Dienst der Mannschaft, und deshalb ist der FC Barcelona so gut. Die Mannschaft braucht dich."

Denn mindestens genauso wichtig sind dem Trainer-Routinier "die Spieler, die nach dem Spiel unter den TV-Kameras wegtauchen müssen, weil sie nicht gefragt werden."

"Ich habe nichts zu verlieren"

Als gewitzter Dirigent im Vordergrund hat Rehhagel bisher das erreicht, was er wollte: Die Medien haben den Fokus auf ihn und von der Mannschaft weg verlegt. Am Erfolg seiner Berliner Mission zweifeln wohl nur wenige.

Am wenigsten die Spieler, die von der Lockerheit in der täglichen Trainingsarbeit begeistert sind und nur lobende Worte parat haben. Er grinse sogar gelegentlich während der Einheiten, erzähle auch einmal etwas von früher.

Die Vorschusslorbeeren sind groß. Für den Fußballlehrer stellt der Druck kein Problem dar: "Ich habe nichts zu verlieren in meinem Leben, ich habe alles gewonnen." Und dann ist plötzlich Schluss mit Fragen. "Okay, damit beende ich die Pressekonferenz."

Otto Rehhagel im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung