Zorc stellt "harte Gangart" gegen Götze fest

BVB muss mit "extremer Belastung" umgehen

SID
Donnerstag, 26.01.2012 | 15:54 Uhr
Michael Zorc steht noch bis 2014 bei Borussia Dortmund unter Vertrag
© Getty
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Ein Siegerlächeln liegt dieser Tage auf dem Gesicht von Michael Zorc. Erst der Transfer-Coup Marco Reus, dann der fulminante Rückrundenstart mit dem 5:1 beim Hamburger SV - besser könnte es dem Sportdirektor des deutschen Meisters Borussia Dortmund derzeit eigentlich nicht gehen. Wäre da nicht der langwierige Ausfall von Jungstar Mario Götze.

"Mario ist ein außergewöhnlicher Spieler, die Verletzung ist nicht gut für uns", sagt der 49-Jährige im Interview mit der Nachrichtenagentur "dapd" zum 19-Jährigen Shootingstar, der wegen einer Überbelastung und einer Entzündung des Schambeins sechs bis acht Wochen pausieren muss.

Dass die Mannschaft das Fehlen eines Spielers der Qualität von Götze "kompensieren" kann, hat sie nicht nur an der Elbe gezeigt.

2011 musste BVB Kagawa-Ausfall verkraften

Schon das Meisterjahr 2011 hatte mit einer Hiobsbotschaft begonnen, als der Japaner Shinji Kagawa bei der Asienmeisterschaft einen Mittelfußbruch erlitten hatte und fast die gesamte Rückrunde nicht zur Verfügung stand. Meister wurde man trotzdem. Doch die Verletzung von Götze machte Zorc nachdenklich. Acht Ausfälle zum Ende der Hinrunde waren Ergebnis des üppigen Programms, das den jungen Spielern alles abverlangte.

"Die Verletzung resultiert aus der extremen Belastung, die er im letzten Jahr hatte. Die Bundesliga mit dem Gewinn der Meisterschaft, die Champions League, die Nationalelf, bei der er in jedem Spiel im Prinzip dabei ist. Und er ist erst neunzehneinhalb Jahre alt", meinte Zorc. "Das war für einen so jungen Burschen schon eine extreme Belastung, körperlich und natürlich mit allem, was mental auf ihn eingeströmt ist."

Gier nach jungen Stars

Jung, spektakulär und erfolgreich - die jüngste Mannschaft, die je in der Bundesliga deutscher Meister geworden ist, ist in den Augen der Fans und der Medien sexy. Entsprechend groß ist auch der Hype um Spieler wie Götze oder auch Marco Reus, der von Borussia Mönchengladbach zur neuen Saison für eine Ablösesumme von 17,1 Millionen Euro zum BVB zurückkehrt.

Die Gier wächst ins Unermessliche, gerade wenn ein Mario Götze nach dem 3:2 Deutschlands gegen Brasilien im vergangenen Spätsommer von Franz Beckenbauer mit Lionel Messi verglichen wird.

"Am Anfang haben wir den Kontakt mit den Medien dosiert, nicht jeder Wunsch wurde erfüllt. Die Nachfrage hat aber eine solche Dynamik angenommen, dass das am Ende nur sehr schwer zu kanalisieren war", berichtete Michael Zorc. Doch der Sohn eines Informatikprofessors sei damit "überragend umgegangen. Er hat konstant hervorragende Leistungen auf einem hohen Niveau gebracht, was für einen so jungen Burschen ungewöhnlich ist."

Gegner haben Filigrantechniker im Visier

Dennoch wirkt Mario Götze immer etwas defensiv, wenn er vor die Kameras tritt. "Weil er auch gemerkt hat, dass jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird, dass es mehr Bedeutung hat, als das Wort eines normalen 19-jährigen Spielers, der zu irgendeinem Thema auf dieser Welt etwas zu sagen hat. Dem trägt er Rechnung", sagte der BVB-Sportdirektor weiter.

Und da sind dann auch noch die Gegenspieler, die sich nun ganz besonders sorgfältig um die Filigrantechniker kümmern. So trat ein Maik Frantz im Gastspiel Gladbachs bei Hertha BSC Berlin zum Beispiel die gesamte Dauer hinter Reus her, und auch Mario Götze konnte sich über liebevolle Betreuung nicht beklagen. "Es ist festzustellen, dass gegen ihn eine harte Gangart gefahren wird", so Zorc.

Trotz seiner schwerwiegenden Verletzung wird Mario Götze zu den Marketingtagen der Nationalmannschaft reisen. "Er wird dort hingehen", erklärte Zorc, wird am Sonntag und Montag dort aber keine Kabinettstückchen veranstalten.

"Actionaufnahmen gehen natürlich nicht in so einer Phase. Im Vordergrund steht die Reha. Schon in der Vergangenheit haben wir darauf geachtet, dass Werbeverpflichtungen nicht einer schnellen Regeneration im Wege standen", sagte Zorc.

Borussia Dortmund im Steckbrief

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