Donnerstag, 25.02.2016

DFB in der Krise

Rauball: Kein Bekenntnis zu Niersbach

DFB-Interimspräsident Reinhard Rauball hat ein klares Bekenntnis zu Ex-DFB-Boss Wolfgang Niersbach überraschend vermieden. "Wir werden die Untersuchung der Kanzlei Freshfields abwarten", sagte Rauball lediglich auf die Frage, ob Niersbach unabhängig vom Bericht der internen Ermittler zum WM-Skandal weiterhin in den Exekutiven der UEFA und des Weltverbands FIFA sitzen sollte.

Wolfgang Niersbach war im Herbst 2015 im Zuge des Skandals um die WM 2006 zurückgetreten
© getty
Wolfgang Niersbach war im Herbst 2015 im Zuge des Skandals um die WM 2006 zurückgetreten

Niersbach war im Herbst 2015 im Zuge des Skandals um die WM 2006 zurückgetreten. Das Ergebnis der internen Ermittlungen stellt der DFB zusammen mit Freshfields am 4. März in Frankfurt/Main vor.

"Ich bin selbst mit mir im Reinen und werde mich nicht zu laufenden Ermittlungen äußern", sagte Niersbach: "Das haben andere getan." Er sprach von "Spekulationen und Indiskretionen", die der Aufklärung schaden würden.

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