Weltverband nimmt Blatter in Schutz

FIFA droht mit rechtlichen Folgen

SID
Freitag, 18.09.2015 | 14:12 Uhr
Sepp Blatter und Jerome Valcke arbeiteten seit 2007 eng im FIFA-Vorstand zusammen
© getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
League Cup
Live
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Copa do Brasil
Flamengo -
Botafogo
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Gremio
Copa Sudamericana
Nacional -
Estudiantes
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Spanien -
Italien
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien

Ungeachtet der Suspendierung seines Generalsekretärs Jerome Valcke wegen Bereicherungsvorwürfen im Zusammenhang mit Ticket-Geschäften will der Fußball-Weltverband FIFA ähnliche Anschuldigungen gegen seinen Boss Joseph S. Blatter nicht auf sich beruhen lassen. "

"Der FIFA-Präsident hat im Zusammenhang mit der Vergabe der Hospitality-Rechte für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zu keinem Zeitpunkt Geld verlangt oder erhalten. Anderslautende Behauptungen sind falsch, boshaft und verleumderisch. Wer solche Vorwürfe äußert, muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen", teilte die FIFA mit.

Am Donnerstag hatten Vertreter der Züricher Ticket-Agentur JB Sports außer über die Vorwürfe gegen Valcke auch über Bardgeldzahlungen an Blatter gesprochen. Demnach sollen von den Einnahmen des für die WM-Endrunde 2006 in Deutschland mit dem Ticketing betrauten Unternehmens ISE aus dem höchst gewinnreichen Kartenverkauf auf Anweisung der Geschäftsleitung zwei Millionen Euro als "persönliche Gratifikation für Joseph Blatter" bereitgestellt worden sein.

Die entsprechende eidesstattliche Versicherung eines JB-Sports-Mitarbeiters, der im betreffenden Zeitraum für die ISE tätig war, wurde am Donnerstag bekannt. Die Summe soll die ISE-Spitze als Gegenleistung für den Zuschlag für das Ticketing-Geschäft vorgesehen haben.

Blatter: "Ich bin sauber"

Blatter, der für den 26. Februar 2016 seinen Abtritt angekündigt und für den Tag die Wahl eines Nachfolgers angesetzt hat, hatte auch nach der Eskalation des FIFA-Korruptionsskandals Ende Mai wie in der Vergangenheit stets seine Unschuld beteuert. "Ich bin sauber", hatte der 79-Jährige erst zuletzt in einem Interview wieder erklärt.

Am vergangenen Wochenende bereits sind allerdings auch von Blatter persönlich unterzeichnete Verträge über den Verkauf von TV-Rechten an den WM-Turnieren 2010 in Südafrika und 2014 in Brasilien deutlich unter Marktpreis öffentlich geworden. Rechtsexperten rechnen damit, dass die Schweizer Bundesanwaltschaft auf Basis dieser Informationen von Amts wegen ein Verfahren gegen Blatter wegen ungetreuer Geschäftsführung einleiten wird.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung