Sonntag, 15.03.2015

Innenminister verteidigt Konzernklubs

De Maizière kritisiert RB-Anfeindungen

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat die jüngsten Anfeindungen gegen den RB Leipzig kritisiert. "Diese Form der Auseinandersetzung geht gar nicht", sagte der für den Sport zuständige Bundesminister der Welt am Sonntag.

Der Bundesinnenminister steht dem Umgang mit den Konzernclubs sehr skeptisch entgegen
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Der Bundesinnenminister steht dem Umgang mit den Konzernclubs sehr skeptisch entgegen

Die Kritik an dem von einem österreichischen Brausekonzern gegründeten Klub laufe zudem ins Leere, ergänzte de Maizière: "Was RB Leipzig angeht, ist alles von der DFL überprüft worden. Wollen wir anfangen, über den VfL Wolfsburg zu diskutieren? Oder über 1899 Hoffenheim? Oder über Bayer Leverkusen, die einen Firmentitel im Namen tragen? Da muss die Kirche mal im Dorf bleiben."

Beim Auswärtsspiel in Karlsruhe war das Teamhotel der Leipziger kurzzeitig von etwa 20 KSC-Fans belagert, der Mannschaftsbus bei der Abfahrt vom Stadion blockiert und der Wagen von RB-Sportdirektor Ralf Rangnick mit Farbbeuteln beworfen worden.

Zuvor hatte ein Plakat von Anhängern von Erzgebirge Aue, das Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz in Nazi-Uniform mit der Aufschrift "Aus Österreich nur das Beste für Deutschland" zeigte, für Aufregung gesorgt. Aue wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu einer Geldstrafe in Höhe von 35.000 Euro und einem Teilausschluss der Fans auf Bewährung verurteilt. Der Klub legte gegen die Entscheidung Einspruch ein.

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