Nach Drohbrief

KSC-Chaoten stürmen Leipziger Hotel

SID
Montag, 09.03.2015 | 20:35 Uhr
Vor dem Auswärtsspiel gegen Karlsruhe sorgt ein anonymer Brief für Aufregung bei den RB-Fans
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
CSL
SoLive
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Gremio -
Corinthians
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Primera División
So21:15
Boca Juniors -
Unión Santa Fe
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta

Der Widerstand gegen RB Leipzig nimmt immer bedrohlichere Ausmaße an. Nach der Absage eines Jugendcamps wegen Drohungen im Internet sorgte im Vorfeld des Auswärtsspiels am Montag beim Karlsruher SC ein anonymer Brief für Aufregung. Am Spieltag stürmten Chaoten dann das Teamhotel der Gäste.

RB-Sportdirektor Ralf Rangnick verriet bei sport 1 kurz vor Anpfiff des Ligaspiels beim Karlsruher SC, dass etwa 20 "völlig wahnsinnige" KSC-Chaoten ins Teamhotel gestürmt seien und dort den Essensraum besetzt hätten.

Die zuständige Polizeiinspektion Landau relativierte dies jedoch auf SID-Anfrage. Die Personen konnten laut Polizeiangaben von den Hotelangestellten am Haupteingang zurückgewiesen werden.

Rangnick fordert Handeln

"Gott sei dank waren die Spieler zu der Zeit auf den Zimmern", sagte Rangnick: "Der Hotelier hat die Polizei gerufen. Unter Absingen übelster Lieder und Stinkefingerzeigen haben sie dann das Hotel wieder verlassen."

Rangnick forderte den gesamten Fußball zum Handeln auf: "Momentan habe ich das Gefühl, dass es manchen nur darum geht, irgendein Feindbild zu haben. Es ist ein Zeitpunkt gekommen, an dem wir alle miteinander über entsprechende Maßnahmen nachdenken müssen."

Bedenken bei der Polizei

Die forderte auch DFB-Vizepräsident Rainer Milkoreit. "Das Kesseltreiben muss irgendwann einmal ein Ende haben", sagte Milkoreit dem SID: "Wenn die Stimmung gegen RB in Anfeindungen oder Drohungen ausartet, dann ist das eindeutig ein Schritt zu viel."

Die 2. Liga geht in die heiße Phase - Jetzt bei Tipico wetten!

Nach der Absage eines Trainingscamps für Jugendliche aus Sicherheitsgründen sorgte im Vorfeld derPartie am Montag auch ein anonymer Brief für Aufregung. Die Karlsruher Polizei nahm deswegen Ermittlungen auf, sie ging am Montagmittag aber von keinem erhöhten Gefährdungspotenzial für das Ligaspiel aus. Etwa 150 Gäste-Fans wurden erwartet.


RB Leipzig im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung