Montag, 14.10.2013

FIFA-Sicherheitschef ist sich sicher

Mutschke: Manipulation in Jugend

Der Sicherheitschef des Fußball-Weltverbandes FIFA, Ralf Mutschke, geht davon aus, dass Spielmanipulationen bereits im Jugendbereich beginnen.

Mutschke kämpft gegen Spielmanipulation im Fußball
© getty
Mutschke kämpft gegen Spielmanipulation im Fußball

"Spielmanipulation fängt nicht im Profibereich an, auch die Jugend-, Junioren und Amateurbereiche stehen im Fokus", sagte der 54-Jährige im Interview mit "Spiegel Online". Man wisse, dass auch Jugendturniere gefährdet seien. Man habe auch Hinweise, dass Jugendspieler von Wettmanipulateuren angesprochen worden seien, so Mutschke.

Besonders die Gruppe des 2011 zu zwei Jahren Haft verurteilten Wilson Ray Perumal sei sehr aggressiv vorgegangen. "Die haben noch vor wenigen Jahren afrikanische Kinder und Jugendliche nach Europa gebracht und ihnen hier Perspektiven geschaffen. Warum wohl? Sobald das erste Nachwuchstalent im wichtigen Fußballsektor - das können bereits Junioren-Nationalspiele sein - auftauchte, wurde versucht, mit ihm Spiele zu manipulieren. Das machen andere Gruppen heute nicht anders als Perumal damals", meinte Mutschke.

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