Sonntag, 02.10.2016

Formel 1: Sebastian Vettel weist Schuld nach Nico-Rosberg-Crash von sich

Vettel: "Konnte Crash nicht vermeiden"

Beim Großen Preis von Malaysia kam es direkt nach dem Start zu einer Kollision zwischen Sebastian Vettel und Nico Rosberg. Der Ferrari-Pilot drehte den WM-Führenden um und warf ihn so weit zurück. Die Schuld am Crash wies Vettel aber von sich zurück - im Gegensatz zu Max Verstappen und den Rennkommissaren.

Vettel zog in Kurve eins innen neben Max Verstappen, außen daneben befand sich Rosberg. Vettel und Verstappen bremsten später als der Mercedes-Pilot, der Heppenheimer traf den WM-Führenden hinten rechts und sorgte so für einen Dreher. Vettel selbst schied mit einem Aufhängungsschaden aus.

"Es ist blöd, dass ich den Unfall nicht vermeiden konnte", sagte Vettel noch während des Rennens und fügte an: "Es ist ja nicht so, als ob ich zu spät gebremst hätte."

Ganz anderer Auffassung war da Verstappen. Der Red-Bull-Fahrer war noch am Boxenfunk außer sich und bezeichnete Vettel als einen "Idioten", der "verrückt" sei.

"Angekommen wie ein Torpedo"

Der Deutsche wies diese Vorwürfe zurück. "Wir waren beide spät, aber nicht zu spät auf der Bremse. In dem Moment habe ich mich voll und ganz auf Max konzentriert", beschrieb Vettel den Vorfall: "Natürlich hat Nico vorne seine Linie ganz normal gewählt, was sein Recht ist. Leider war er doch früher auf der Bremse als wir dahinter."

Zudem hatte Vettel noch eine Spitze gegen Verstappen übrig: "Wenn man gegen ihn fährt, dann zackt er wild rum. Das weiß mittlerweile jeder. Wenn man nach innen gedrückt wird, wird der Winkel in Kurve eins nicht besser."

Rosberg, der nach der Kollision bis auf Platz 17 zurückgefallen war, kämpfte sich noch auf Platz drei zurück. Die Schuld sah er ebenfalls bei Vettel: "Sebastian ist angekommen wie ein Torpedo", wunderte sich der gebürtige Wiesbadener direkt nach dem Rennen.

Auch die Rennkommissare machten Vettel für den Vorfall verantwortlich. Sie erlegten ihm eine Strafversetzung von drei Startplätzen für den Großen Preis von Japan auf. Außerdem erhält der viermalige Weltmeister zwei Strafpunkte.

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