Freitag, 27.05.2016

Red Bull auch in Zukunft mit Renault

Horner: Verlängerung reine "Formalität"

Die Zusammenarbeit zwischen Red Bull und Renault wird wohl weiter Bestand haben. Wie Teamchef Christian Horner gegenüber Autosport bestätigte, wird der österreichische Rennstall auch 2017 aller Voraussicht nach mit den französischen Formel-1-Motoren ausgestattet.

Christian Horner und Max Verstappen wollen auch in Zukunft mit Renault Erfolge feiern
© getty
Christian Horner und Max Verstappen wollen auch in Zukunft mit Renault Erfolge feiern

"Die Beziehung zwischen uns und Renault ist gewachsen", sagte Horner: "Dass wir sie in sehr naher Zukunft ausbauen werden, ist eine Formalität."

Noch vor neun Monaten stand die Partnerschaft vor dem Aus. Red Bull äußerte sich seit der Hybrid-Einführung 2014 mehrfach negativ über die Renault-Aggregate, denen es im Vergleich zu Mercedes und Ferrari an Power fehlt. Nachdem das viermalige Weltmeisterteam auch 2015 nur hinterherfuhr, schien eine Trennung beider Parteien so gut wie sicher.

Weil jedoch weder Mercedes noch Ferrari dem Brausehersteller Motoren liefern wollten, fährt man auch in dieser Saison mit Renault-Motoren, welche offiziell als "TAG Heuer" deklariert sind. Die nun erkennbare Entwicklung des Herstellers stimmt Red Bull mittlerweile zufrieden.

Erst beim Wochenende in Monaco (alle Sessions im LIVETICKER) hat Renault eine neue Ausbaustufe mitgebracht, die dem Vernehmen nach rund 35 PS bringen soll. Daniel Ricciardo fuhr damit im 2. Freien Training am Donnerstag souverän vor den beiden Silberpfeilen auf den ersten Platz.

"Es klappt momentan sehr gut so wie es ist", erklärt Horner die neue Harmonie: "Ich sehe also keinen Grund, warum wir etwas ändern sollten. Es läuft für TAG und es läuft für Red Bull. Jeder ist glücklich." Auch 2017 soll die TAG-Marke beibehalten werden, wie der Engländer weiter verriet.

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