Dienstag, 11.03.2014

Motorenvergleich des Österreichers

Lauda: Mercedes das Maß aller Dinge

Für Formel-1-Experte Niki Lauda gehen die Silberpfeile als Favoriten in den Saisonauftakt. "Wir sind im Moment, was den Motor angeht, das Maß aller Dinge", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende des Königsklassen-Teams von Mercedes im "RTL"-Interview vor dem Großen Preis von Australien am Sonntag.

Niki Lauda sieht Mercedes derzeit vorne
© getty
Niki Lauda sieht Mercedes derzeit vorne

Ferrari sei "möglicherweise - das weiß man erst, wenn die ersten drei Rennen vorbei sind - immer noch ungefähr gleichauf mit Mercedes. Die Einzigen, die richtig schwanken im Moment, sind die Renaults. Sie bringen keine Kilometer zustande, weil sie nicht die Standfestigkeit von Ferrari und Mercedes haben, die einfach einen besseren Job gemacht haben", so Lauda.

In Melbourne erwartet der dreimalige Weltmeister, "dass die ersten Drei bei der Startaufstellung in Melbourne mit Mercedes-Motoren fahren können". Pessimistischer ist Lauda dagegen bei Weltmeister Sebastian Vettel. "Dass Vettel nicht so starten wird wie in den letzten Jahren, ist vollkommen logisch, weil Renault mit seinem Motorkonzept nicht so weit ist", sagte Lauda, warnte aber zugleich: "Aber wir wissen alle, dass in der Formel 1 schnelle Entwicklungssprünge möglich sind. Und wenn Renault nur Software-Probleme hat, kann das ruck zuck gehen. Ich gehe davon aus, dass nach fünf Rennen alle von der Motorenleistung her wieder gleich unterwegs sein."

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