Samstag, 08.02.2014

Ab 2016 26 Autos möglich

Startet 2015 ein deutsches Team?

Sebastian Vettel könnte in der Formel 1 ab 2015 neue Konkurrenz bekommen. Ursprünglich hatte der Automobilweltverband FIA geplant, ein neues Team zuzulassen. Nun soll ein weiterer Rennstall gute Chancen auf zwei Startplätze haben. Er kommt aus Deutschland.

Colin Kolles war unter anderem Force India und Midland Teamchef
© getty
Colin Kolles war unter anderem Force India und Midland Teamchef

Nach Informationen von "Motorsport-Total" überlegt die FIA, insgesamt 13 Teams zuzulassen. Der Grund dafür ist, dass aktuell zwei gute Bewerbungen um den neuen Startplatz vorliegen. Sogar Motorenlieferanten sollen bereits feststehen.

NASCAR-Teameigner Gene Haas will mit einem US-amerikanischen Team von Kannapolis in North Carolina aus mit Ferrari kooperieren. Sein Projektleiter Günther Steiner pflegt als Südtiroler gute Beziehungen zu Ferrari. Das Chassis könnte der italienische Hersteller Dallara bauen.

Fränkisches Team mit rumänischer Unterstützung?

Der zweite Antrag liegt offenbar von Kodewa vor. Das im mittelfränkischen Greding beheimatete Team wurde im Jahr 2000 von Romulus Kolles und seinem Sohn gegründet. Colin Kolles war unter anderem bei Hispania Racing, Jordan, Spyker, Force India und Midland Teamchef.

Aktuell setzt das Team die Lotus-Autos in der LMP2-Kategorie der Langstreckenweltmeisterschaft WEC unter anderem bei den 24 Stunden von Le Mans ein. Mit Colins steht ein Deutscher an der Spitze einer Interessentengruppe aus Rumänien, die den Formel-1-Einstieg wagen will.

Bis zum 10. Februar 2014 haben Bewerber noch die Möglichkeit, ihr Interesse an einem Engagement in der F1 bei der FIA zu bekunden und die nötigen Unterlagen einzureichen. Anschließend berät der Weltverband über die Anträge, bevor bis zum 28. Februar eine Entscheidung über die neuen Starter fällt.

Die Pläne, mehrere neue Teams zuzulassen, widersprechen den Vorstellungen von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone. Der Brite favorisiert ein Modell mit weniger Rennställen, die dafür drei Autos einsetzen. Allerdings befürchtet der Weltverband, sich so abhängig zu machen.

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