Überraschungen in der DEL

Ingolstadt und Mannheim verlieren

SID
Freitag, 13.03.2015 | 22:35 Uhr
Ingolstadt (hier im Spiel gegen die Kölner Haie) verlor überraschend gegen die Iserlohn Roosters
© getty
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Titelverteidiger ERC Ingolstadt und Vorrundenprimus Adler Mannheim sind im Playoff-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) nach ihren Auftaktsiegen überraschend ins Straucheln geraten. Der Vorrundenzweite Red Bull München steht zudem bereits gehörig unter Druck.

Ingolstadt unterlag im zweiten Spiel der best-of-seven-Serie bei den Iserlohn Roosters mit 3:6 (1:2, 2:0, 0:4), auch Mannheim kassierte beim 2:3 (2:1, 0:0, 0:2) bei den Thomas Sabo Ice Tigers seine erste Niederlage.

Die ambitionierten Münchner unterlagen nach dem klaren 0:4 zum Auftakt auch in der Halle der Grizzly Adams Wolfsburg mit 2:3 (0:1, 1:1, 1:1). Der Düsseldorfer EG gelang derweil mit dem 6:3 (0:1, 4:1, 2:1) gegen die Hamburger Freezers der 1:1-Ausgleich in der Serie.

Für Mannheim trafen Kai Hospelt (4.) und Matthias Plachta (19.) im ersten Drittel, Leonhard Pförtner (6.) hatte zwischenzeitlich ausgeglichen. Nach dem torlosen Mittelabschnitt gelangen überraschend den Nürnbergern die entscheidenden Treffer durch Tim Schüle (47.) und Corey Locke (58.).

Roe fehlt den Münchnern für unbestimmte Zeit

Für die Ingolstädter trafen in einem abwechslungsreichen Spiel Brandon Buck (7./24.) und Jean-Francois Boucher (33.). Durch Jonas Liwing (15.), Alexander Foster (15.), Mike York (49./54./58.) und Colten Teubert (60.) bewiesen die Roosters jedoch den längeren Atem.

In Wolfsburg waren die Gastgeber, die sich in den Pre-Playoffs in drei umkämpften Spielen gegen die Krefeld Pinguine durchgesetzt hatten, über die gesamte Spielzeit überlegen. Marco Rosa (4.), Tyson Mulock (29.) und Timothy Hambly (41.) trafen, für München verkürzte Daniel Sparre (32.).

München war bereits unter schlechten Vorzeichen angetreten, die Bayern müssen für unbestimmte Zeit auf Topscorer Garrett Roe verzichten, der an einer Beinverletzung laboriert. Aktuell fehlen Cheftrainer Don Jackson damit zehn verletzte Spieler.

Das Play-off-Viertelfinale wird am Sonntag fortgesetzt.

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