Freitag, 27.02.2015

Die DEL steht Kopf

Vizemeister Köln verpasst Playoffs

Vizemeister Kölner Haie hat die Playoffs in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verpasst - erst zum zweiten Mal. Der achtmalige deutsche Meister bezwang am vorletzten Hauptrundenspieltag zwar die Straubing Tigers mit 1:0 (0:0, 1:0, 0:0), doch das reichte nicht.

Auch mit einem Sieg gegen Strübing konnten die Haie nicht in die Playoffs einziehen
© getty
Auch mit einem Sieg gegen Strübing konnten die Haie nicht in die Playoffs einziehen

Weil der direkte Konkurrent Krefeld Pinguine mit 3:2 (2:0, 1:1, 0:1) bei den Augsburger Panthern aber ebenfalls erfolgreich war, ist Platz zehn bei weiter fünf Punkten Rückstand nicht mehr zu erreichen. Seit Einführung der DEL 1994 hatten die Haie lediglich 2009 die Play-offs um die Meisterschaft verpasst.

Das erste Direktticket für das Viertelfinale seit 2008 hatten die Iserlohn Roosters eigentlich schon in der Tasche, doch dann verspielten sie beim 3:4 (2:1, 1:1, 0:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen gegen Titelverteidiger ERC Ingolstadt eine 3:1-Führung. Der Vorsprung auf den Tabellensiebten Grizzly Adams Wolfsburg ist auf zwei Punkte zusammengeschrumpft. Der Düsseldorfer EG fehlt nach dem 2:5 (1:1, 1:2, 0:2) beim DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin noch immer ein Zähler zum Viertelfinaleinzug.

München in Champions League

Wolfsburg wahrte durch das 2:0 (0:0, 2:0, 0:0) gegen Spitzenreiter Adler Mannheim seine geringe Chance auf den sechsten Platz. Auch die Nürnberg Ice Tigers sind nach dem 5:0 (0:0, 3:0, 2:0) gegen die Hamburg Freezers noch nicht ganz aus dem Rennen um Rang sechs. Der Tabellenzweite Red Bull München unterlag überraschend 0:4 (0:2, 0:0, 0:2) beim Schlusslicht Schwenninger Wild Wings, darf aber mit dem sicheren zweiten Platz trotzdem erstmals an der Champions Hockey League teilnehmen.

Für Köln traf Nationalspieler Alexander Weiß (27.). Dennoch endet die Saison des Finalisten der letzten beiden Jahre bereits am Sonntag (14.30 Uhr) in München. Krefeld steht dagegen nach den Toren des Ex-Kölners Marcel Müller (5.) sowie von Istvan Sofron (20.) und Robin Weihager (26.) in den Vor-Play-offs.

Die aktuelle Tabelle der DEL


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