Tennis

Wimbleodon: Angelique Kerber nach Zittersieg: "Weiß, dass ich mich steigern muss"

Von Ulrike Weinrich
Donnerstag, 05.07.2018 | 18:49 Uhr
Angelique Kerber, Wimbledon
© getty

Angelique Kerber ging nach ihrem Zittersieg in der zweiten Runde von Wimbledon äußerst selbstkritisch mit ihrer Leistung um.

"Ich kam nicht ins Spiel und habe nicht frei aufgespielt. Aber ich habe bis zum Schluss gekämpft", sagte Kerber nach dem 3:6, 6:2, 6:4 gegen die 18 Jahre alte Qualifikantin Claire Liu (USA) und meinte: "Ich bin froh, dass ich es am Ende irgendwie hinbekommen habe. Es wird keine große Analyse von diesem Spiel geben. Ich freue mich jetzt auf das nächste Match."

Am Samstag wartet Naomi Osaka auf "Angie"

Die Vorentscheidung auf Court 12 fiel, als die Weltranglistenzehnte im dritten Satz nach insgesamt fünf Breaks in Folge ihren Aufschlag zum 5:3 durchbrachte und wenig später nach 1:54 Stunden den hart erkämpften Erfolg besiegelte. Zuletzt hatte Kerber 2013 die dritte Runde des bedeutendsten Rasen-Turniers verfehlt.

Im der Begegnung um den Sprung ins Achtelfinale wartet am Samstag nun Naomi Osaka auf die Wimbledon-Finalistin von 2016. Die an Position 18 gesetzte Japanerin hat die letzten beiden von insgesamt drei Duellen gegen Kerber verloren. Zum einzigen Erfolg kam die vom Münchner Sascha Bajin trainierte Osaka in der ersten Runde der US Open 2017.

Lob von Osaka - Kerber glaubt an Match mit kurzen Ballwechseln

Osaka hat einen Riesenrespekt vor der früheren Nummer eins: "Ich sehe nichts, was sie nicht gut macht. Sie bewegt sich großartig auf dem Court und bleibt ruhig", lobte die 20-Jährige.

Kerber gab sich nach ihre Auftritt am Donnerstag selbstkritisch, aber auch gewohnt kämpferisch: "Ich weiß, dass ich mich steigern muss. Ich habe jetzt ein paar Tage gebraucht, um ins Turnier zu finden", erklärte sie und blickte bereits Richtung dritte Runde: "Es wird ein Spiel mit kurzen Ballwechseln. Ich muss dagegenhalten."

"Ich versuche, meinen Weg zu gehen"

Kerber hat auch registriert, dass bereits fünf Spielerinnen aus den Top Ten vor der dritten Runde ausgeschieden sind. "Ja, das bekommt man schon mit. Aber ich versuche, nicht nach links oder rechts zu schauen und meinen Weg zu gehen", betonte die 30-Jährige.

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