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NBA

NBA-MVP lobt Pöltl: "Er ist ein Biest"

Von SPOX Österreich/APA
Pöltl kommt erstmals auf eine zweistellige Anzahl von Rebounds
© getty

Jakob Pöltl sorgt in der NBA gewaltig für Furore. Mit seiner Leistung bei der 112:117-Niederlage der Toronto Raptors gegen die Golden State Warriors begeisterte er nicht nur die Fans in den sozialen Medien, sondern auch einen der besten Basketball-Spieler der Welt.

"Er ist ein Biest am Brett", meinte Warriors-Star Kevin Durant über seinen Gegenspieler - und der MVP der letzten NBA-Finals fügte begeistert hinzu: "Elf Offensiv-Rebounds! Oh Mann!"

Über weite Strecken des Spiels war Pöltl in der Verteidigung für Durant zuständig. Dabei gelang ihm auch ein spektakulärer Block, wie das Video ab Minute 00:30 zeigt.

Insgesamt durfte sich der 22-jährige Wiener über zwölf Punkte und 14 Rebounds freuen - das zweites Double-Double in Folge. Sein Schützling habe einen "exzellenten Job" gemacht, lobte Coach Dwane Casey. "Der Bursche ist wirklich gut", fügte Warriors-Center Zaza Pachulia hinzu.

Pöltl selbst erwies sich wie immer als Teamplayer. "Ein Double-Double mit einem Sieg wäre um einiges schöner. Leider haben wir am Ende wieder ein knappes Spiel verloren." Das gelte es zu analysieren.

Hervorragender Start in die Saison

Ein Jahr in der NBA bezeichnete Pöltl, der in der Nacht auf 27. Oktober 2016 debütiert hatte, als "Wahnsinn". Auf dem Feld laufe "im Vergleich zum letzten Jahr alles viel einfacher". Das Zusammenspiel mit den Teamkollegen funktioniere einfach immer besser.

In der Nacht auf Samstag (MESZ) sind die Raptors im dann dritten von sechs Auswärtsspielen in Serie bei den Los Angeles Lakers zu Gast. Pöltl trifft dabei ein Jahr und einen Tag nach seinem Erstauftritt in der NBA mit Kyle Kuzma auf einen ehemaligen Mitspieler bei den Utah Utes. Darauf freue er sich, sagte der Center, der nach den knappen Niederlagen in San Antonio und Oakland natürlich auf den ersten Auswärtssieg der Saison hofft.

Pöltls Statistiken zu Beginn der NBA-Saison 2017/18 können sich jedenfalls sehen lassen. Der Wiener bekam bisher im Schnitt fast 22 Minuten Spielzeit. Dabei verbuchte er u.a. 9,5 Punkte und neun Rebounds pro Spiel.

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