Wintersport

Ex-ÖSV-Erfolgscoach Alexander Pointner: "Es wird nur an Symptomen gearbeitet"

Von SPOX Österreich
Alexander Pointner schimpft schon wieder
© GEPA

Der ehemalige Skisprung-Coach des österreichischen Skiverbandes Alexander Pointner ist mittlerweile für seine Schimpftiraden über den aktuellen Zustand der heimischen Adler in den Medien bekannt. Auch zwei Podestplätze bei der Vierschanzentournee durch Stefan Kraft überzeugen den erfolgreichen Trainer nicht.

Zwar wählt der Ex-Coach für seine Kritik diesmal nicht eine Kolumne in der Tiroler Tageszeitung, sondern die Kronen Zeitung aus, richtig zufrieden ist er aber weiterhin nicht: "Es wird nur am Symptom gearbeitet. Es wird nicht geschaut, was die Ursache ist. Allein schafft man aber gar nichts, es muss das richtige Team zusammen sein."

Das richtige Team scheint laut Pointner aber im ÖSV noch nicht gefunden. Klar ist aber, dass das Team ohne ihn auskommen muss: "Seitens des ÖSV war kaum ein Kontakt und keine Form von Unterstützung da." Pointner bleibt also auf Krawall gebürstet, wenngleich die Erinnerung an die Tourneesiege von Wolfgang Loitzl, Gregor Schlierenzauer oder Thomas Morgenstern milde stimmen: "Das sind wunderschöne Erinnerungen. Die Tournee ist ein Höhepunkt, weil sie nur schwer zu gewinnen ist."

Vierschanzentournee: Findet Bischofshofen statt?

Heute macht die Tournee Halt bei ihrer letzten Station, in Bischofshofen. Noch ist allerdings gar nicht klar, ob das vierte Springen überhaupt wie geplant stattfinden kann. Am Samstag machte starker Schneefall bereits die Austragung der Qualifikation unmöglich. Und auch für Sonntag sind weitere Schneefälle angesagt.

Nach aktuellem Stand soll die Qualifikation um 14.30 Uhr beginnen, der Wettkampf dann um 17 Uhr starten (bei SPOX im LIVETICKER). Theoretisch wäre aber auch eine Austragung ohne Qualifikation, dann mit allen 66 gemeldeten Springern.

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