Fussball

TV-Gelder-Verteilung: LASK-Präsident Siegmund Gruber reitet Attacke gegen SK Rapid

Von SPOX Österreich
Siegmund Gruber
© GEPA

Im Streit um die Verteilung der TV-Gelder in der Bundesliga droht das Chaos auszubrechen. Offene Anfeindungen gibt es schon vor der Dienstag stattfindenden Klubkonferenz, etwa von LASK-Präsident Siegmund Gruber in Richtung Rapid.

Der kritische Punkt ist der Verteilungsschlüssel, der auch die Zuschauerzaheln miteinbezieht. Von diesem profitiert vor allem Rapid. Kleinere Klubs wie der LASK und die Admira kämpfen indes für eine Änderung der Regelung. Vor Weihnachten blitzte man mit diesem Vorhaben noch ab, verpasste die notwendige 2/3-Mehrheit in der Klubkonferenz um eine Stimme.

Gruber: "Bundesliga besteht nicht nur aus Rapid"

"Ich bin guter Hoffnung, dass es am Dienstag klappt, weil ich glaube, dass wir mehr Solidarität brauchen", blickte Gruber im Sky-Interview rund um den 2:0-Sieg des LASK gegen die Austria positiv auf den nächsten Anlauf. "Ich weiß natürlich, dass es hier immer Kritiker gibt, vor allem von Rapid. Ich glaube in ganz Europa gibt's das nicht, dass der Tabellenachte um 1,4 Millionen Euro mehr kriegt, als der sportlich Erfolgreichste", meinte Gruber mit einem Seitenhieb auf die triste sportliche Situation der Grün-Weißen. "Das sind Sachen, die gehen nicht. Und der Herr Peschek wird sich einmal daran gewöhnen müssen, dass die Bundesliga aus 12 Vereinen besteht und nicht nur aus SK Rapid."

Der Präsident des Tabellenzweiten hofft, dass "die Solidarität gewinnt, nämlich jene, dass man sagt: Auch kleinere Vereine haben ihr Geld zu bekommen. Das wollen wir und das wollen wir auch durchsetzen."

Gruber: "Dann muss Rapid alleine gegen sich selbst spielen"

Rapid hatte bereits am Freitagabend auf die neuerlichen Vorstöße bezüglich einer anderen Verteilung reagiert und mit der Einzelvermarktung seiner Spiele gedroht. Unterstützung könnten die Wiener dabei vom SK Sturm bekommen.

Gruber sieht diesen Machtspielchen allerdings gelassen entgegen. "Da bin ich sehr entspannt. Da brauchen sie elf andere Mannschaften, die gegen sie spielen. Wie das gehen soll, verstehe ich nicht. Da müssen sie alleine gegen sich selbst spielen", scheint er die Ankündigungen Rapids wenig ernst zu nehmen.

Österreichische Bundesliga, Runde 19.

TerminHeimteamErgebnis/AnkickAuwärtsteam
Freitag, 22.02.LASK Linz2:0 FK Austria Wien
Samstag, 23.02.Admira17 UhrFC Wacker Innsbruck
Wolfsberger AC17 UhrSC Rheindorf Altach
Sonntag, 24.02.SV Mattersburg14:30 UhrSK Sturm Graz
Hartberg14:30 UhrSKN Sankt Pölten
SK Rapid Wien17 UhrFC Salzburg

 

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung