Fussball

Schöttel bestätigt bei SPOX: Foda will Ashley Barnes beobachten

Ashley Barnes bejubelt sein Tor gegen Manchester City

Lange wurde die Akte Ashley Barnes vom ÖFB ad acta gelegt, jetzt dürfte sie wieder aktuell werden. Wie ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel auf Nachfrage von SPOX bestätigt, beschäftigt sich Teamchef Franco Foda mit dem bulligen Stürmer des Premier-League-Sensationsteams FC Burnley.

"Franco und ich haben die Personalie Ashley Barnes besprochen und wir werden da gewissenhaft vorgehen. Es gibt noch keinen fixen Termin, aber Franco wird sich den Spieler vor Ort ansehen", kündigt Schöttel an. "Er ist ein Spieler, mit dem wir uns auseinandersetzen."

Schöttel, der im Oktober des Vorjahres den Job von Willi Ruttensteiner übernahm, schiebt Einbürgerungen prinzipiell keinen Riegel vor. "Man muss sich etwaige Einbürgerungen von Fall zu Fall anschauen und auf Sinnhaftigkeit überprüfen. Aber Ashley Barnes ist mit 28 Jahren sicher ein interessanter Spieler", sagt der 50-Jährige.

Barnes, der im Sommer 2008 gegen die Schweiz ein Freundschaftsspiel für die österreichische U20-Nationalmannschaft absolvierte, rangiert mit Underdog Burnley überraschend auf dem siebten Rang der Premier League. Achtungserfolge gegen Chelsea (3:2), Tottenham (1:1), Liverpool (1:1), und Manchester United (2:2) sorgten in der Grafschaft Lancashire für Euphorie.

Barnes hofft auf Einberufung

Barnes stand in den letzten fünf Liga-Spielen in der Startelf und hält bei drei Saisontoren. In der Truppe von Trainer Sean Dyche agiert die 186-Zentimeter-Kante meist als laufstarker Pressing- und Wandspieler und agierte zuletzt auch auf dem Flügel.

Im März des Vorjahres bekräftigte Barnes im Interview mit SPOX erneut seinen Wunsch, für die österreichische Nationalmannschaft zu spielen. "Natürlich will ich noch für euch spielen, keine Frage! Ich habe zwar erst ein Freundschaftsspiel für die österreichische U20 absolviert, und könnte theoretisch natürlich auch noch für England spielen, aber ich würde eine Einberufung auf keinen Fall ablehnen." Die österreichische Staatsbürgerschaft müsste Barnes im Ernstfall noch beantragen.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung