Dejan Ljubicic und sein Klub Rapid nehmen Stellung zu Vandalenakt an Moschee

Von SPOX Österreich
Freitag, 29.12.2017 | 16:27 Uhr
Dejan Ljubicic entschuldigt sich für seine Entgleisung
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Der SK Rapid Wien und Dejan Ljubicic bestätigen den Eklat um die Beschädigung einer Moschee durch den Spieler der Grün-Weißen und reagieren damit auf entsprechende Medienberichte am Freitag.

Die Krone (Online-Ausgabe) berichtete, dass Ljubicic gemeinsam mit seinem ehemaligen Mitspieler Daniel Sudar von Wiener Neustadt in der Kleinstadt Kiseljak unweit von Sarajevo eine Moschee mit Glasflaschen beworfen habe.

Die Tageszeitung bezog sich dabei auf Informationen der bosnischen Internet-Seite Faktor. Laut dieser ereignete sich der Vorfall am Donnerstagmorgen um 5.25 Uhr. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass zwei Verdächtige einvernommen wurden.

Ljubicic entschuldigt sich

Rapid bestätigt am Freitagnachmittag in einer Pressemitteilung, dass sich Ljubicic gemeinsam mit einer weiteren Person des Vandalismus schuldig gemacht hat. "Dejan Ljubicic hat den Vorfall gegenüber der Vereinsleitung bestätigt und bedauert sein Fehlverhalten aufrichtig", heißt es darin.

Ljubicic selbst wird wie folgt zitiert: "Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist und kann mich nur entschuldigen und versichern, dass mir dieser Fehler sehr leid tut. Ich habe mich auch vor Ort bereits persönlich entschuldigt und werde selbstverständlich nicht nur den entstandenen Schaden an der Fassade der Moschee ersetzen, sondern darüber hinaus auch eine Spende für die örtliche Glaubensgemeinschaft leisten."

Bickel verurteilt Vorfall

Fredy Bickel, Geschäftsführer Sport, sagt dazu: "Dieser Vorfall ist in aller Schärfe abzulehnen. So ein Verhalten ist gerade für einen Rapid-Spieler, der sich auch seiner großen Vorbildwirkung bewusst sein sollte, absolut unangebracht. Wir werden mit Dejan Ljubicic nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub auch noch eingehend persönlich über die Sache sprechen, es ist klar, dass es auch vereinsintern eine Strafe geben wird. Dejan Ljubicic ist ein junger Mann, dem dieses Fehlverhalten aufrichtig leid tut. Es passt in keinster Weise zu ihm, da er sich bislang auf und abseits des Platzes immer vorbildhaft verhalten hat und auch daher bin ich sicher, dass er in Zukunft nie wieder so negativ auffallen wird, wie dies bedauerlicherweise heute der Fall ist."

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