Fussball

Salzburg schießt sich CL-Frust von der Seele

Von SPOX Österreich/APA
Salzburg spaziert gegen die Admira zum Heimsieg
© GEPA

Red Bull Salzburg gewann in der 3. Runde der österreichischen Bundesliga 5:1 gegen Admira Wacker. Die Mannschaft von Trainer Marco Rose leistete damit nach dem Aus in der Champions-League-Qualifikation gegen HNK Rijeka Wiedergutmachung.

Munas Dabbur (9.) eröffnete mit einem schönen Tor den Trefferreigen. Danach war Youngster Hannes Wolf (29.) erstmals in der Bundesliga erfolgreich. Nach der Pause fixierten Duje Caleta-Car (51.), Fredrik Gulbrandsen (59.) und Hwang Hee-Chan (76.) den Kantersieg. Patrick Schmidt (92.) gelingt in der Verlängerung noch der Ehrentreffer.

Salzburg hätte öfter treffen können

Salzburg-Coach Rose veränderte seine Startformation im Vergleich zum Auswärts-0:0 am Mittwoch gegen Rijeka an vier Positionen. Die Gäste versuchten mit einem massiven Fünfermittelfeld das Zentrum dichtzumachen, doch es dauerte nur neun Minuten, ehe sich die Salzburger erfolgreich durchkombinierten. Der oft gescholtene Stürmer Dabbur übernahm einen Berisha-Fersler, ließ zwei Admiraner aussteigen und schloss mit dem Spitz von der Strafraumgrenze ab.

Die Salzburger kontrollierten in der Folge das Spiel und ließen den Gegner kaum in Tornähe kommen. Gulbrandsen und Wolf vergaben aussichtsreiche Konter vorerst kläglich. Gerade als die Gäste mutiger wurden, und Marin Jakulis Goalie Alexander Walke ein erstes Mal aus spitzem Winkel prüfte (27.), baute der Titelverteidiger die Führung aus: Einen Ulmer-Querpass verpasste nicht nur Gulbrandsen, sondern auch die gesamte Admira-Defensive inklusive Torhüter Andreas Leitner. Der Ball landete bei Youngster Wolf, der bei seinem Bundesliga-Premierentor nur noch einschieben musste (29.).

Leitner verhindert Schlimmeres

Auch nach Wiederanpfiff diktierten die Salzburger die Begegnung. Caleta-Car bugsierte einen Ulmer-Eckball aus kurzer Distanz über die Linie (51.) Die Admira kam weiter zu keinen Chancen und offenbarte immer wieder defensive Schwächen. Eine davon nützte schließlich Gulbrandsen. Der umtriebige, aber wenig effiziente Norweger zog nach Haidara-Zuspiel aus halbrechter Position zum 4:0 ab (59.).

Die Rose-Elf hatte mit der überforderten Admira weiter eine wahre Freude, der fehlerfreie Goalie Leitner sah sich mit rollenden Angriffen konfrontiert und musste noch ein Mal hinter sich greifen. Joker Hwang traf zum 5:0. Der Salzburger Spielrausch endete mit dem einzigen Jubel-Moment der Admira: Der 19-jährige Patrick Schmidt erzielte in der Nachspielzeit nach Jakolis-Zuspiel seinen ersten Treffer in der Bundesliga.

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