Fussball

Segovia und Keita müssen St. Pölten verlassen

SID
Alhassane Keita und Daniel Lucas Segovia müssen gehen

Der SKN St. Pölten hat eine harte Entscheidung getroffen: Nach der Prügelaffäre müssen Alhassane Keita und Daniel Lucas Segovia den Verein verlassen.

Nach der Prügelei zwischen Daniel Segovia und Alhassane Keita (hier geht es zur Story) ist eine Entscheidung gefallen. Beide müssen den SKN St. Pölten verlassen. Der Vertrag mit Keita wurde bereits aufgelöst, er hat die Stadt verlassen. Und auch Segovia muss gehen. "Es ist schade, dass seine Ära in St. Pölten so endet", so Manager Andreas Blumauer. "Dani hat enorm viel für diesen Verein geleistet und war maßgeblich daran beteiligt, dass wir den Sprung in die Bundesliga geschafft haben. 71 Tore in 146 Spielen sind der beste Beweis dafür. Aber diesen Vorfall mussten wir auch mit ihm intensiv besprechen."

Auch Segovia betonte die klaren Differenzen. "Ich bin von ganzem Herzen ein St. Pöltner Wolf und werde es auch immer bleiben. Aber nach dem, was da am Samstag passiert ist, kann ich einfach nicht mehr hier spielen. Leider wurden da Grenzen überschritten. Und in mir ist etwas zerbrochen - leider", wurde Segovia zitiert. Der 24-jährige Guineer Keita war im August zu St. Pölten gekommen und hatte in 13 Pflichtspielen drei Treffer erzielt.

Testspiel nach Rauferei abgebrochen

Der Streit zwischen dem Sturm-Duo beim nach dem Vorfall abgebrochenen Testspiel gegen Regionalligist SC Mannsdorf hatte sich an der Frage entzündet, wer einen Elfmeter ausführen dürfe. Die beiden Streithähne mussten von Teamkollegen getrennt werden, Segovia trug einen Kratzer am Nasenrücken davon. Davor war Segovia in einer ähnlichen Situation in der Liga bereits mit Andreas Dober aneinandergeraten.

Damit muss sich St. Pölten wohl auch am Transfermarkt umsehen, gemeinsam zeichneten Segovia und Keita in der aktuellen Saison für sechs der 23 Ligatore verantwortlich. Im Winter holte man auf der Mittelstürmerposition bereits leihweise Rapids Maximilian Entrup, derzeit testet man den Russen Vadim Manzon.

Der Kader von St. Pölten

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