Fussball

FC Basel: Weihnachtsfrieden nach Meuterei gegen Marcel Koller

Von SPOX Österreich
Marcel Kollers Zeit in Basel könnte abgelaufen sein.
© GEPA

Marcel Koller kann vorerst durchatmen. Beim FC Basel scheint nach der vorangegangenen Meuterei der Spieler nun Weihnachtsfrieden eingekehrt zu sein.

Der 2:0-Sieg am vergangenen Wochenende gegen den FC Zürich, der erste volle Erfolg nach zuletzt nur einem Punkt aus drei Spielen, hat etwas Dampf vom Baseler Kessel genommen.

Eine Woche zuvor hatten sich die Spieler nach dem 1:3 gegen Meister Young Boys Bern noch über Koller beschwert, waren bei Sportcehf Marco Streller und Präsident Bernhard Burgener vorstellig geworden.

Die Reaktion der Mannschaft auf dem Platz wertet der Blick als bestandenen Charaktertest, der dennoch nicht über die ungewisse Zukunft hinwegtäuschen kann. "Wir hatten gute Gespräche. So wollen wir weitermachen", sagte Koller nach dem Triumph. Das Weitermachen scheint nach den Vorfällen der letzten Tage aber schwierig.

Kollers Autorität ist nach der Spieler-Meuterei angekratzt, so der Blick, der Streller und Koller nicht am gleichen Strang ziehen sieht und zudem die Abwesenheit des urlaubenden Präsidenten in der "grössten FCB-Krise der letzten 10 Jahre" moniert. Dies dürfte der Hauptgrund dafür sein, dass man sich vorerst auf einen Waffenstillstand bis Weihnachten geeinigt hat. Vor der Winterpause steht mit dem Auswärtsmatch beim FC Sion nur noch eine Partie auf dem Programm.

Geht Koller, geht Streller?

Was danach passiert, steht in den Sternen. "Schmeißt Koller selber hin, weil er in der Winterpause nicht die Spieler bekommt, die er gerne hätte. Oder muss er gehen, weil er die Mehrheit der Mannschaft gegen sich hat? Hört Marco Streller auf, dem der Stress der letzten Monate anzusehen ist? Ist Präsident Bernhard Burgener bereit, nach Raphael Wicky noch einen weiteren, wesentlich teureren Trainer zu entlassen und trotzdem weiter zu bezahlen?", zeigt der Blick mögliche Szenarien auf.

Fakt ist, Koller hat in Basel noch einen Vertrag für weitere eineinhalb Jahre.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung