Vaterfigur Ranieri, die NFL und wann in Europa Schluss ist

Von APA
Mittwoch, 11.01.2017 | 18:21 Uhr
Christian Fuchs freut sich mit Claudio Ranieri
Advertisement
NFL
Sa21.01.
US-Kommentar gesucht? DAZN lässt dir die Wahl!
Ligue 1
Bordeaux -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Nizza
Club Friendlies
FC St. Pauli -
VfL Bochum 1848
Ligue 1
Amiens -
Montpellier
Ligue 1
Angers -
Troyes
Ligue 1
Guingamp -
Lyon
Ligue 1
Lille -
Rennes
Ligue 1
Metz -
St. Etienne
Ligue 1
Toulouse -
Nantes
Copa del Rey
DAZN-Konferenz: Copa del Rey
Copa del Rey
Atletico Madrid -
FC Sevilla
Copa del Rey
Valencia -
Alaves
Ligue 1
PSG -
Dijon
Copa del Rey
Espanyol -
FC Barcelona
Indian Super League
Mumbai City -
Bengaluru
Copa del Rey
Leganes -
Real Madrid
Primeira Liga
Setubal -
Sporting
Ligue 1
Caen -
Marseille
Championship
Derby County -
Bristol City
Primera División
Getafe -
Bilbao
Primeira Liga
FC Porto -
Tondela
Primera División
Espanyol -
FC Sevilla
Premier League
Brighton -
Chelsea
Championship
Aston Villa -
Barnsley
Primera División
Atletico Madrid -
Girona
Ligue 1
Nantes -
Bordeaux
Premier League
Man City – Newcastle
Primera División
Villarreal -
Levante
Championship
Sheffield Wed -
Cardiff
Ligue 1
Amiens -
Guingamp
Ligue 1
Montpellier -
Toulouse
Ligue 1
Rennes -
Angers
Ligue 1
Straßburg -
Dijon
Ligue 1
Troyes -
Lille
Premier League
Arsenal -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Las Palmas -
Valencia
Premier League
West Ham -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Man United (DELAYED)
Premier League
Stoke -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Watford (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Bromwich (DELAYED)
A-League
Melbourne City -
Adelaide Utd
Primera División
Alaves -
Leganes
Serie A
Atalanta -
Neapel
Eredivisie
Ajax -
Feyenoord
Ligue 1
Nizza -
St. Etienne
Serie A
Bologna -
Benevento
Serie A
Lazio -
Chievo Verona
Serie A
Hellas Verona -
Crotone
Serie A
Sampdoria -
Florenz
Serie A
Udinese -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
FC Turin
Primera División
Real Madrid -
La Coruna
Eredivisie
Heracles -
PSV
Ligue 1
Monaco -
Metz
Premier League
Southampton -
Tottenham
First Division A
Genk -
Anderlecht
Serie A
Cagliari -
AC Mailand
Primera División
Real Sociedad -
Celta Vigo
Primera División
Real Betis -
FC Barcelona
Serie A
Inter Mailand -
AS Rom
Ligue 1
Lyon -
PSG
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Primera División
Malaga -
Girona
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis

Christian Fuchs hat sich am Montag mit seinem Trainer Claudio Ranieri mitgefreut. Der 65-jährige Italiener wurde nach der sensationellen vergangenen Saison mit Leicester City von der FIFA als Welttrainer 2016 ausgezeichnet. "Mit der Art wie er uns gemanagt hat und uns auch Freiheiten gegeben hat, hat er es sich absolut verdient", sagte der Ex-ÖFB-Teamkapitän am Mittwoch in Wiener Neustadt.

Ranieri hatte die "Foxes" im Juli 2015 übernommen und den vermeintlichen Abstiegskandidaten sensationell an die Spitze der englischen Premier League geführt. "Wenn du von einem Abstiegskandidaten kurz vor Saisonbeginn verpflichtet wirst, ist das normalerweise kein gutes Zeichen. Wenn du dann ein Jahr später englischer Meister bist, wirst du was richtiggemacht haben", erklärte Fuchs.

Fuchs: "Ranieri ist eine gewisse Vaterfigur"

Ranieri zeichne eine gewisse Lockerheit aus. "Er ist ja auch schon Großvater. Er ist eine gewisse Vaterfigur, kann sich gut in Spieler reinversetzen", sagte der Linksverteidiger. Neben ein paar ein bisschen verrückten Jungen gebe es viele Familienväter im Team. Der eine freie Tag pro Woche für die Spieler wird vor allem von diesen sehr gerne gesehen. "Er weiß auch, was der Privatmensch braucht. Das Verhältnis zwischen Geben und Nehmen hat er sehr gut hinbekommen. Das ist ein ganz ein großer Pluspunkt", sagte der 30-jährige Niederösterreicher.

Obwohl Leicester diese Saison bisher nicht an die Traumsaison anschließen konnte, sogar Abstiegssorgen hat, habe sich diesbezüglich nichts geändert. Ranieri ist 2016/17 kein anderer wie 2015/16. "Ich habe ihn letztes Jahr laut erlebt und dieses Jahr laut erlebt, aber auch einfühlsam. Auch wenn es nicht so gut gelaufen ist, hat er die richtigen Worte gefunden und ist ruhig geblieben", gab Fuchs Einblick.

Leicester liegt nach 20 Spielen mit nur 21 Punkten auf Rang 15, der Vorsprung auf die Abstiegsränge beträgt nur sechs Zähler. Vor allem auswärts war die Saison bisher zu vergessen, in zehn Anläufen gab es keinen Sieg und nur drei Punkte. Mit zuletzt drei Pflichtspielen ohne Niederlage ist allerdings aktuell insgesamt ein kleiner positiver Trend erkennbar.

"Es sind natürlich ein paar mehr Niederlagen jetzt dabei, es fühlt sich aber nach wie vor sehr gut an", meinte Fuchs, der 26 Pflichtspiele in den Beinen hat. Genauer wollte er sich zur sportlichen Situation beim Champions-League-Achtelfinalisten wenige Tage vor dem Duell mit Tabellenführer Chelsea am Samstag aber nicht äußern.

Erlebe die internationalen Top-Ligen bei DAZN im LIVE-Stream. Hol dir deinen Gratismonat!

Viel lieber sprach er über die "Fox Soccer Academy Austria", die am Mittwoch in Wiener Neustadt startete. Fuchs ist der Schirmherr der Talente-Förderaktion. Vergangenen Sommer gab es bereits ein Camp in Wien, nun wird in Wiener Neustadt vorerst einmal wöchentlich zwei Stunden am Mittwoch in der Arena Nova bzw. bei besseren Bedingungen im Stadion Wiener Neustadt mit Talenten im Alter zwischen 10 und 16 Jahren gearbeitet. Die Stadt stellt die Einrichtungen zur Verfügung.

"Ich bin überzeugt, dass wirklich viele Kinder fußballbegeistert, aber noch unentdeckt sind", so Fuchs. Ziel ist es, die Camps, die sich vor allem auch an Spieler richten, die den Weg in die Akademien nicht schaffen oder nicht gehen wollen, sukzessive auszuweiten. "Wir probieren uns jetzt einmal zu etablieren", betonte Fuchs. In der Folge sei ein internationaler Austausch der besten Academy-Teilnehmer aus Österreich, England und den USA angedacht. In England und den USA gab es auch bereits erste Kurse.

Der Traum vom American Football

Fuchs versucht immer wieder aktiv dabei zu sein. Noch ist das aber aufgrund seiner Profitätigkeit ein schwieriges Unterfangen. Die wird im Sommer 2019 in Europa wohl definitiv zu Ende sein. "Das ist schon der Plan, danach hält mich eigentlich nichts mehr in Europa. Dann will ich Ehemann und Vater sein und meine Kinder richtig aufwachsen sehen", sagte Fuchs, der seinen Vertrag im Oktober 2016 auch aus finanziellen Gründen ("Absicherung für die Familie") noch einmal verlängerte. Derzeit pendelt er immer wieder zwischen England und den USA, wo seine Familie lebt, hin und her.

Dort könnte er dann sportlich aber noch einmal richtig durchstarten. Fuchs' Traum vom Wechsel zum American Football ist noch lange nicht ausgeträumt. "Die NFL ist noch immer mein Traum, wieso nicht, ich probier's", sagte Fuchs.

Leicester City im Vereinsprofil

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung