Fussball

Nach Flug mit Privatjet: Valentino Lazaro wehrt sich gegen Kritik

Von SPOX Österreich
Wechselt Valentino Lazaro in die Serie A?
© getty

ÖFB-Teamspieler Valentino Lazaro wehrt sich nun gegen einen Kommentar im Kurier, der seine Vorbildfunktion in Frage stellt. Kurz vor Weihnachten jettete Lazaro gemeinsam mit Kumpel Sascha Horvath (Dynamo Dresden) zum Weihnachtsfest und dokumentierte seine Reise auf Instagram.

"Lazaro ist zu wünschen, dass er sich seiner Vorbildfunktion in sozialen Netzwerken bei Zigtausenden (vorwiegend jungen) Followern bewusst wird. Lazaro ist zu wünschen, dass ihm sein Berater vom Klimawandel erzählt. Etwa, dass Flüge mit Privatjets den denkbar schlechtesten Einfluss darauf haben, und dass mit Afrika jener Kontinent am stärksten davon bedroht ist, von dem Lazaros Vater kommt", war im Kurier daraufhin zu lesen. "Lazaro ist zu wünschen, dass er seinen Modeberater wechselt. Nein, der Jogger von Gucci um 2.190 Euro ist nicht cool."

Für Lazaro eine überzogene Reaktion. "Dieser Flug war schon länger geplant. Ich wäre an dem Tag sonst nicht mehr rechtzeitig in die Heimat gekommen", wird der 22-Jährige von der Bild-Zeitung zitiert. "So hatte ich die Chance, noch etwas vorweihnachtliche Zeit mit meiner Familie zu genießen." Zudem sei es Lazaro egal, was Leute über seinen Kleidungsstil denken.

Lazaro-Berater Max Hagmayr schlägt in die gleiche Kerbe: "Die Kritik ist populistisch. Die Zusammenhänge, die herstellt werden, sind sehr weit hergeholt. Tino vorzuwerfen, dass er kein gutes Vorbild sei, ist absurd. Er ist ein sehr selbstreflektierter, höflicher, junger Mann. Die Kritiker haben sich mit Tino offensichtlich nicht wirklich auseinandergesetzt."

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