"Ich habe die Leidenschaft zurück"

Von SID
Novak Djokovic ist in Wimbledon ohne Satzverlust
© GEPA

Novak Djokovic hat das Achtelfinale von Wimbledon ohne Satzverlus erreicht. Der dreifache Champion blickt optimistisch in die zweite Woche.

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Novak Djokovic ist überzeugt davon, seine Leidenschaft auf dem Tennisplatz zurückerlangt zu haben. Auch sein Ex-Trainer Boris Becker hatte nach drei glatten Siegen des Serben in der ersten Wimbledon-Woche genug gesehen, um Djokovic wieder Liebe zu seinem Sport zu bescheinigen.

"Boris kennt mich sehr gut. Er hat recht, wenn er sagt, dass das Feuer zurück ist", sagte der dreimalige Champion: "Ich fühle mich in den letzten Monaten wieder besser auf dem Court. Vor allem bis jetzt auf Rasen. In jedem Match, das ich gespielt habe, habe ich mich wohlgefühlt."

"Big Four" fast makellos

Djokovic war im vergangenen Jahr in Wimbledon als Titelträger der letzten vier Grand-Slam-Turniere früh gescheitert und anschließend in eine Sinn- und Formkrise geraten. Von Becker trennte er sich am Ende der Saison, vom Rest seines Teams in diesem Frühjahr. Derzeit wird er von den Ex-Profis Andre Agassi und Mario Ancic betreut.

Wie Djokovic ohne Satzverlust rauschten auch Sandplatzkönig Rafael Nadal (Spanien) und Roger Federer (Schweiz) durch die erste Woche im All England Club. Einzig Titelverteidiger Andy Murray (Großbritannien) gab aus dem Quartett der Top-Stars, die sich den Wimbledontitel seit 15 Jahren untereinander aufteilen, einen Satz ab.

Am Montag trifft der Schotte im Achtelfinale auf Benoit Paire (Frankreich). Federer bekommt es nach seinem Sieg gegen Mischa Zverev (Hamburg) mit Grigor Dimitrow (Bulgarien) zu tun. Nadal stellt sich dem starken Aufschläger Gilles Muller (Luxemburg), während Djokovic gegen Adrian Mannarino (Frankreich) erneut klarer Favorit ist.

Hier das Tableau der Herren in Wimbledon

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