Tennis

Agassi: "Federer erstaunt mich nicht mehr"

Von SPOX
Andre Agassi spricht über Roger Federer
© getty

Im Jahr 1999 eroberte Andre Agassi nach 1995 erneut die Pole Position in der Weltrangliste, sieben weitere Jahre spielte er noch bei den Grand-Slam-Turnieren. Jetzt blickte der heute 46-Jährige auf ein ganz besonderes Spiel zurück - und sprach über zwei seiner letzten großen Gegner.

2005 verlor Agassi bei den US Open gegen Roger Federer, im folgenden Sommer bei seinem letzten Wimbledon-Spiel gegen Rafael Nadal. Im Januar 2017 gewann Federer gegen Nadal bei den Australlian Open seinen 18. Grand-Slam-Titel - ein Spiel, das Agassi bis heute bestens in Erinnerung geblieben ist.

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"Ich glaube, niemand, der Tennis mag, konnte sich dieses Duell entgehen lassen", erklärte Agassi gegenüber dem Guardian. "Ich selbst war komplett neutral, weil sie beide alles gegeben haben und großartige Geschichten hatten. Natürlich war es besonders, Roger in diesem Alter siegen zu sehen. Er hat nie aufgehört, mich zu beeindrucken. Aber er erstaunt mich nicht mehr. Ich erwarte diese Dinge von ihm."

Nadal derweil habe sich gegen "so viele Widerstände durchgesetzt, während Leute ihn abgeschrieben haben. Ich hatte nicht gedacht, dass er, angesichts der Physis, die er in seine Karriere gesteckt hatte, noch einmal auf dieses Level zurückkehren könnte. Aber er hat mir das Gegenteil bewiesen. Das war ein wundervolles Match und eines dieser Duelle, in denen man sich wünschen würde, dass es keinen Verlierer gibt."

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