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Quarterback Deshaun Watson: Keine strafrechtliche Verfolgung wegen sexueller Übergriffe

SID
NFL-Quarterback Deshaun Watson von den Houston Texans muss sich wegen angeblicher sexueller Belästigung von mehr als 20 Frauen nicht vor einem Strafgericht verantworten.

NFL-Quarterback Deshaun Watson von den Houston Texans muss sich wegen angeblicher sexueller Belästigung von mehr als 20 Frauen nicht vor einem Strafgericht verantworten. Das gab die Staatsanwaltschaft des Harris County Districts bekannt. Am Freitag hatten mehrere Zeugen vor einer Grand Jury ausgesagt. Diese entschied, die Vorwürfe gegen Watson nicht strafrechtlich zu verfolgen.

"Das ist wirklich ein sehr emotionaler Moment für mich", sagte Watson: "Ich weiß, dass wir noch lange nicht durch sind, aber heute ist definitiv ein großer Tag." Dem 26 Jahre alten Spielmacher werden von mehr als 20 Frauen sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Bei den meisten handelt es sich um ausgebildete Masseurinnen, die Watson für Behandlungen bezahlt hat.

Watson drohen weiterhin mehrere Zivilklagen, er hatte stets seine Unschuld beteuert. "DeShaun Watson hat keine Verbrechen begangen", sagte sein Anwalt Rusty Hardin. Watson hatte aufgrund der Anschuldigungen in der vergangenen Saison der NFL komplett pausiert. Ob und wie es für ihn in der Liga weitergeht, steht nicht fest.

Watson erklärte, er werde weiterhin darum kämpfen, "meinen Namen und mein Auftreten in der Community wieder aufzubauen. [...] Aber ich werde mich auch auf die neue Saison vorbereiten." Eine Strafe durch NFL-Commissioner Roger Goodell für Watson ist nicht ausgeschlossen.

Der Vertrag des Quarterbacks bei den Texans läuft noch bis 2025, in der kommenden Saison beträgt sein Cap Hit knapp über 40 Millionen Dollar. Die Texans stehen einem Trade laut ESPN offen gegenüber, mehrere Teams könnten Interesse haben.

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