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NFL

Award Prediction 2020: Wer wird MVP - und welche Rookies erobern die Liga?

Die NFL-Saison 2020 wirft ihre Schatten voraus - welche Spieler können individuell abräumen? Bestätigt Lamar Jackson seinen MVP, wer dominiert defensiv und was machen die Rookies? SPOX blickt voraus und wagt Prognosen, Super-Bowl-Sieger inklusive.

Die Saison 2020 ist nur noch wenige Tage entfernt und schon jetzt entbrennt die Diskussion, wer den am Ende die wichtigen Awards abräumen wird. Kann Lamar Jackson seinen MVP bestätigen, was ist von den Rookie zu erwarten und wer legt das beste Comeback in dieser Saison hin?

SPOX-Redakteur Marcus Blumberg wagt Prognosen und gibt auch seinen Super-Bowl-Tipp ab.

Prediction: Offensive Rookie of the Year

Tipp: Joe Burrow, Quarterback, Cincinnati Bengals

Der First-Overall Pick des diesjährigen Drafts wird von allen schon im Vorfeld für seine Reife und seine Abgeklärtheit gelobt. Burrow bewies zudem bereits in seinem finalen College-Jahr, welch ein sportliches Niveau er bereits jetzt erreicht hat. Sicher wird die Umstellung auf die NFL keine ganz leichte werden, zumal gerade NFL-Defenses nochmal eine Ecke komplizierter sind als auf dem College. Doch Burrow bringt alles mit, um sich schnell anzupassen - und hat gezeigt, dass er auch unter Druck funktioniert.

Für Burrow spricht zudem, dass er in eine qualitativ beachtliche Offense hineingesteckt wird. Allen voran ist der erfahrene Wide Receiver A.J. Green zurück, der viel Druck vom Rookie-QB nehmen wird. Aber auch Tyler Boyd und Rookie Tee Higgins werden ihm das Leben leichter machen. Gleiches gilt auch für Joe Mixon im Backfield. Unterm Strich wird Burrow eine starke Premierensaison spielen und sich damit klar als Favorit auf den Rookie des Jahres positionieren.

Knapp dahinter: Clyde Edwards-Helaire, RB, Kansas City Chiefs.

Prediction: Defensive Rookie of the Year

Tipp: Chase Young, Edge, Washington Football Team

Was im Vorjahr Nick Bosa war, ist in diesem Jahr Chase Young; nur noch mit einigen Vorschusslorbeeren mehr auf dem Kopf. Young galt - neben Burrow - als mit Abstand bester Spieler im Draft und ist wohl eines der größten Defensiv-Talente der vergangenen paar Jahre. Young ist eine Pass-Rush-Maschine und dürfte keine großen Schwierigkeiten haben, sich an die NFL zu gewöhnen. Die Grundlagen sind die gleichen, auch wenn die Gegner nun etwas hochwertiger sein werden an der Line of Scrimmage.

Young hat zudem den Vorteil, dass er Teil einer imposanten Defensive Line in Washington sein wird, in der sage und schreibe vier (!) Erstrundenpicks auf ihre Gegner warten - sogar fünf, wenn man den nun Backup Montez Sweat dazuzählt. Es wird einem Gegner also kaum möglich sein, Young zu doppeln, ohne großen Schaden seiner Nebenleute zu riskieren. Young dürfte also allerbeste Möglichkeiten haben, sein Können auf ganz großer Bühne Woche für Woche unter Beweis zu stellen und mit diesem Award davonzulaufen.

Knapp dahinter: Isaiah Simmons, LB, Arizona Cardinals.

Prediction: Comeback Player of the Year

Tipp: Cam Newton, Quarterback, New England Patriots

Selten gab es so viele aussichtsreiche Kandidaten auf den Comeback Player. Am besten positioniert ist aber wohl Cam Newton. Der einstige MVP verpasste die Vorsaison mit einer Fußverletzung fast komplett und schließt sich nun einem Team im Umbruch an, das aber wohl in Offensive Coordinator Josh McDaniels einen der besten Offensiv-Köpfe der NFL aufbietet und Newton dabei helfen wird, sich auf seine Stärken zu besinnen.

Wie das konkret aussehen wird, lassen die Patriots bewusst noch offen. Effektiv sein wird es aber wohl allemal, sodass Newton vor einer beachtlichen Comeback-Saison stehen wird.

Aus rein sentimentalen Gründen allerdings könnte dieser Award natürlich auch an Alex Smith (Washington Football Team) gehen, sollte der es nach seiner Horror-Verletzung tatsächlich wieder aufs Feld schaffen. Ob er dann sportlich auch überzeugt, dürfte aus Sicht vieler dann eventuell sogar zweitrangig sein. Allein dass Smith sich bis an diesen Punkt zurückgekämpft hat ist mehr als nur erwähnenswert.

Knapp dahinter: Rob Gronkowski, TE, Tampa Bay Buccaneers; Ben Roethlisberger, QB, Pittsburgh Steelers.

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