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NFL - Tampa Bay Buccaneers: Head Coach Bruce Arians hält nichts von Protesten

Von SPOX
Bruce Arians hält nichts von Protesten.

Bruce Arians hält nicht viel von Protesten, wie der Head Coach der Tampa Bay Buccaneers am Donnerstag erklärte. Das sorgte für Kritik von NFLPA-Direktor DeMaurice Smith, was beim Coach wiederum auf Unverständnis stieß.

"Protestieren bringt überhaupt nichts", sagte Arians am Donnerstag und erklärte: "Ich habe das seit 1968 immer wieder gesehen." Arians bezog sich darauf, dass er als Teenager die Rassenkrawalle 1968 und 1969 in York/Pennsylvania miterlebte, in denen dutzende Menschen verletzt und zwei getötet wurden. Arians erinnerte sich, dass die Nationalgarde die Straßen patrouilliert habe.

DeMaurice Smith reagierte auf die Worte mit einem Tweet, das ein Foto vom kürzlich verstorbenen Kongressabgeordneten und Bürgerrechts-Ikone John Lewis zeigte, mit den Worten: "Jeder darf seine eigene Meinung haben, aber es ist klar, dass er bedauerlicherweise falsch informiert ist über die Geschichte von Protesten im Sport und in Amerika."

Am Freitag dann reagierte Arians auf den Tweet gegenüber Reportern: "Ja, ich habe eine Geschichte. Und die mag etwas länger sein als seine."

Arians schrieb Geschichte während seiner aktiven Zeit auf dem College von Virginia Tech. Als Quarterback war er der erste weiße Spieler, der sich ein Zimmer im Studentenwohnheim mit einem schwarzen Spieler teilte. Jener war James Barber, der Vater der späteren NFL-Größen Tiki und Ronde Barber. Zudem ist Arians der einzige Head Coach, der einen schwarzen Offensive, Defensive und Special Teams Coordinator beschäftigt.

Bruce Arians unterstützt seine Spieler in Sachen sozialer Gerechtigkeit

Arians teilte seinen Spielern bereits mit, dass er sie unterstützen werde, wenn jene eine Trainingseinheit verpassen oder verschieben wollen, wenn sie einen Plan entwickeln würden, der eine Veränderung herbeiführen würde.

Zudem erklärte Arians, dass sich das von den Spielern organisierte Komitee für soziale Gerechtigkeit noch in dieser Woche treffen werde, um Ideen zu diskutieren.

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