Suche...

NFL: Die legendäre Offense der New England Patriots 2007

 
Die New England Patriots setzten 2007 mit ihrer Offense neue Maßstäbe und erzielten zahlreiche Rekorde auf dem Weg zu einer perfekten Regular Season. SPOX blickt zurück auf die damaligen Stars und erklärt, was aus ihnen wurde.
© imago images
Die New England Patriots setzten 2007 mit ihrer Offense neue Maßstäbe und erzielten zahlreiche Rekorde auf dem Weg zu einer perfekten Regular Season. SPOX blickt zurück auf die damaligen Stars und erklärt, was aus ihnen wurde.
QUARTERBACK: Tom Brady. Brady war damals mit seinen drei Ringen bereits ein Superstar, galt aber eher als cooler Game-Manager und nicht etwa als Bester seines Fachs.
© imago images
QUARTERBACK: Tom Brady. Brady war damals mit seinen drei Ringen bereits ein Superstar, galt aber eher als cooler Game-Manager und nicht etwa als Bester seines Fachs.
Das sollte sich jedoch 2007 schlagartig ändern. Brady legte die beste Saison seiner Karriere hin. Er warf für 4806 Yards und als erster QB üherhaupt für 50 Touchdowns in einer Saison - bei nur 8 Interceptions!
© imago images
Das sollte sich jedoch 2007 schlagartig ändern. Brady legte die beste Saison seiner Karriere hin. Er warf für 4806 Yards und als erster QB üherhaupt für 50 Touchdowns in einer Saison - bei nur 8 Interceptions!
Logischerweise brachte ihm dies seinen ersten MVP-Award ein - aber auch seine erste Pleite im Super Bowl gegen die Giants. 2011 verlor er abermals gegen sie, gewann danach aber noch 3 weitere Big Games und spielt 2020 für Tampa Bay.
© imago images
Logischerweise brachte ihm dies seinen ersten MVP-Award ein - aber auch seine erste Pleite im Super Bowl gegen die Giants. 2011 verlor er abermals gegen sie, gewann danach aber noch 3 weitere Big Games und spielt 2020 für Tampa Bay.
WIDE RECEIVER: Randy Moss. Moss kam vor der Saison per Trade von den Raiders und galt als Troublemaker, der nur schwer in den Griff zu kriegen war. In zwei Jahren in Oakland ließen seine Leistungen zudem nach.
© imago images
WIDE RECEIVER: Randy Moss. Moss kam vor der Saison per Trade von den Raiders und galt als Troublemaker, der nur schwer in den Griff zu kriegen war. In zwei Jahren in Oakland ließen seine Leistungen zudem nach.
In seinem ersten Jahr in Foxborough jedoch war davon nichts zu spüren. Vom ersten Tag an harmonierte er mit Brady und überragte. Er fing 23 Touchdowns und brach damit Jerry Rices Rekord aus den 90ern.
© imago images
In seinem ersten Jahr in Foxborough jedoch war davon nichts zu spüren. Vom ersten Tag an harmonierte er mit Brady und überragte. Er fing 23 Touchdowns und brach damit Jerry Rices Rekord aus den 90ern.
Im Super Bowl dann brachte Moss die Patriots mit einem Touchdown kurz vor Schluss in Führung. Es reichte nicht, ebenso wenig 2012 mit den Niners. Danach war Schluss für Moss, der mittlerweile in der Hall of Fame ist.
© imago images
Im Super Bowl dann brachte Moss die Patriots mit einem Touchdown kurz vor Schluss in Führung. Es reichte nicht, ebenso wenig 2012 mit den Niners. Danach war Schluss für Moss, der mittlerweile in der Hall of Fame ist.
WIDE RECEIVER: Wes Welker. Während Randy Moss die klassische Nummer 1 im Receiving Corps war und auch so spielte, brachte Welker ein neues Element in die Offense der Patriots und letztlich auch der Liga: Den omnipräsenten Slot-Receiver!
© imago images
WIDE RECEIVER: Wes Welker. Während Randy Moss die klassische Nummer 1 im Receiving Corps war und auch so spielte, brachte Welker ein neues Element in die Offense der Patriots und letztlich auch der Liga: Den omnipräsenten Slot-Receiver!
Welker kam von den Dolphins und spielte dort eigentlich keine Rolle. In New England blühte er dann auf. Er war immer offen, führte das Team mit 112 Receptions an und kam auf 8 Touchdowns. Er war der Prototyp des modernen Slot-Guys.
© imago images
Welker kam von den Dolphins und spielte dort eigentlich keine Rolle. In New England blühte er dann auf. Er war immer offen, führte das Team mit 112 Receptions an und kam auf 8 Touchdowns. Er war der Prototyp des modernen Slot-Guys.
Welker blieb bis 2012 in New England und kam insgesamt auf 5 100-Receptions-Seasons. Anschließend noch in Denver und St. Louis aktiv. Heute ist er Wide Receivers Coach der 49ers.
© imago images
Welker blieb bis 2012 in New England und kam insgesamt auf 5 100-Receptions-Seasons. Anschließend noch in Denver und St. Louis aktiv. Heute ist er Wide Receivers Coach der 49ers.
WIDE RECEIVER: Donte' Stallworth. Stallworth war die Nummer 3 der Receiver. Er nahm im Grunde die Pässe, die nicht auf die Top Dogs abfielen und machte mit seiner Robustheit einen guten Job (3 TDs).
© imago images
WIDE RECEIVER: Donte' Stallworth. Stallworth war die Nummer 3 der Receiver. Er nahm im Grunde die Pässe, die nicht auf die Top Dogs abfielen und machte mit seiner Robustheit einen guten Job (3 TDs).
Stallworth blieb nur ein Jahr, ging dann nach Cleveland. Die Saison 2009 verpasste er, da er eine Gefängnisstrafe wegen Trunkenheit am Steuer und Totschlag absaß - er hatte einen Fußgänger mit seinem Auto erwischt und getötet.
© imago images
Stallworth blieb nur ein Jahr, ging dann nach Cleveland. Die Saison 2009 verpasste er, da er eine Gefängnisstrafe wegen Trunkenheit am Steuer und Totschlag absaß - er hatte einen Fußgänger mit seinem Auto erwischt und getötet.
Stallworth kehrte nach einjähriger Sperre für die Ravens im Jahr 2010 zurück, spielte 2011 für die Redskins und 2012 nochmals für die Patriots. In seinem einzigen Spiel erzielte er einen Touchdown, verpasste die restliche Saison aber verletzt.
© imago images
Stallworth kehrte nach einjähriger Sperre für die Ravens im Jahr 2010 zurück, spielte 2011 für die Redskins und 2012 nochmals für die Patriots. In seinem einzigen Spiel erzielte er einen Touchdown, verpasste die restliche Saison aber verletzt.
TIGHT END: Ben Watson. Watson spielte seit 2004 für die Patriots, gewann also schon als Rookie seinen ersten und einzigen Super Bowl. Watson war vor allem wertvoll in der Red Zone und erzielte 2007 6 Touchdowns.
© imago images
TIGHT END: Ben Watson. Watson spielte seit 2004 für die Patriots, gewann also schon als Rookie seinen ersten und einzigen Super Bowl. Watson war vor allem wertvoll in der Red Zone und erzielte 2007 6 Touchdowns.
Watson blieb bis 2009 und ging anschließend nach Cleveland, New Orleans sowie zwischenzeitlich Baltimore (2017). Watson kehrte 2019 nach Foxboro zurück und beendete danach seine Karriere.
© imago images
Watson blieb bis 2009 und ging anschließend nach Cleveland, New Orleans sowie zwischenzeitlich Baltimore (2017). Watson kehrte 2019 nach Foxboro zurück und beendete danach seine Karriere.
TIGHT END: Kyle Brady. Tom war 2007 nicht der einzige Brady in New England. Kyle Brady schloss sich dem Team zur Saison 2007 an sollte als zweiter Tight End vor allem blocken.
© imago images
TIGHT END: Kyle Brady. Tom war 2007 nicht der einzige Brady in New England. Kyle Brady schloss sich dem Team zur Saison 2007 an sollte als zweiter Tight End vor allem blocken.
Die Brady-Brady-Connection kam zudem auf 2 Touchdowns. Für Kyle war es die letzte Saison in der NFL. Er spielte seit 1995 in der Liga für die Jets und anschließend ab 1999 für die Jaguars.
© imago images
Die Brady-Brady-Connection kam zudem auf 2 Touchdowns. Für Kyle war es die letzte Saison in der NFL. Er spielte seit 1995 in der Liga für die Jets und anschließend ab 1999 für die Jaguars.
"TIGHT END": Mike Vrabel. Natürlich war Vrabel Outside Linebacker. Aber auch 2007 half er öfter an der Goal Line als Tight End aus und erzielte 2 Touchdowns - wie auch in den Super Bowls 38 und 39!
© imago images
"TIGHT END": Mike Vrabel. Natürlich war Vrabel Outside Linebacker. Aber auch 2007 half er öfter an der Goal Line als Tight End aus und erzielte 2 Touchdowns - wie auch in den Super Bowls 38 und 39!
Der Aushilfs-Tight-End gewann mit den Patriots drei Super Bowls insgesamt und ging 2009 für zwei Jahre nach Kansas City, danach war Schluss. Heute ist er der Head Coach der Titans.
© imago images
Der Aushilfs-Tight-End gewann mit den Patriots drei Super Bowls insgesamt und ging 2009 für zwei Jahre nach Kansas City, danach war Schluss. Heute ist er der Head Coach der Titans.
RUNNING BACK: Laurence Maroney. Maroney kam als Erstrundenpick 2006 nach Foxboro und hatte 2007 als Change-of-Pass-Guy im Laufspiel eine ordentliche Saison (835 YDS, 6 TD). Er war allerdings im Passspiel kaum ein Faktor (4 REC).
© imago images
RUNNING BACK: Laurence Maroney. Maroney kam als Erstrundenpick 2006 nach Foxboro und hatte 2007 als Change-of-Pass-Guy im Laufspiel eine ordentliche Saison (835 YDS, 6 TD). Er war allerdings im Passspiel kaum ein Faktor (4 REC).
Ultimativ hatte er Potenzial, doch kam das kaum zur Geltung. Spielte noch bis 2009 in New England und danach eine Saison samt früher Entlassung in Denver. Danach war Schluss in der NFL.
© imago images
Ultimativ hatte er Potenzial, doch kam das kaum zur Geltung. Spielte noch bis 2009 in New England und danach eine Saison samt früher Entlassung in Denver. Danach war Schluss in der NFL.
RUNNING BACK: Kevin Faulk. Kevin Faulk war der Receiving-Back. Er war der Prototyp dieses Spielers der Patriots. Immer, wenn es brenzlig wurde, war er für Bradys kurze Pässe zur Stelle und machte daraus stets guten Raumgewinn.
© imago images
RUNNING BACK: Kevin Faulk. Kevin Faulk war der Receiving-Back. Er war der Prototyp dieses Spielers der Patriots. Immer, wenn es brenzlig wurde, war er für Bradys kurze Pässe zur Stelle und machte daraus stets guten Raumgewinn.
Faulk, der bei den ersten drei Super-Bowl-Triumphen der Pats dabei war, ist gewissermaßen der Vorfahre von Leuten wie Shane Vereen, Dion Lewis oder heutzutage James White. 2011 beendete er seine Karriere.
© imago images
Faulk, der bei den ersten drei Super-Bowl-Triumphen der Pats dabei war, ist gewissermaßen der Vorfahre von Leuten wie Shane Vereen, Dion Lewis oder heutzutage James White. 2011 beendete er seine Karriere.
FULLBACK: Heath Evans. Auch damals hatten die Patriots gelegentlich einen Fullback auf dem Platz. Evans war in der Regel zum Blocken da, bekam aber auch Red-Zone-Carries (3 TD). Gewann 2009 mit den Saints den Super Bowl, Karriereende 2010.
© imago images
FULLBACK: Heath Evans. Auch damals hatten die Patriots gelegentlich einen Fullback auf dem Platz. Evans war in der Regel zum Blocken da, bekam aber auch Red-Zone-Carries (3 TD). Gewann 2009 mit den Saints den Super Bowl, Karriereende 2010.
LEFT TACKLE: Matt Light. Der Fels in der Brandung für Brady in der ersten Hälfte der Dynasty. Light war 2007 ebenso verlässlich wie zuvor schon bei den ersten drei Super-Bowl-Siegen.
© imago images
LEFT TACKLE: Matt Light. Der Fels in der Brandung für Brady in der ersten Hälfte der Dynasty. Light war 2007 ebenso verlässlich wie zuvor schon bei den ersten drei Super-Bowl-Siegen.
Light kam 2001 als Zweitrundenpick in die Liga und war bis zu seinem Karriereende 2011 stets gesetzt auf der linken Seite der O-Line. Spielte ausschließlich für die Patriots.
© imago images
Light kam 2001 als Zweitrundenpick in die Liga und war bis zu seinem Karriereende 2011 stets gesetzt auf der linken Seite der O-Line. Spielte ausschließlich für die Patriots.
LEFT GUARD: Logan Mankins. Der "Mountain Man" galt lange als einer der besten Guards der Liga seit er als Erstrundenpick 2005 in die NFL kam.
© imago images
LEFT GUARD: Logan Mankins. Der "Mountain Man" galt lange als einer der besten Guards der Liga seit er als Erstrundenpick 2005 in die NFL kam.
Nur Mankins' Timing hätte nicht schlechter sein können: Er kam zu New England im Jahr 2005, direkt nach dem dritten Super-Bowl-Triumph. 2014 wurde er nach Tampa getradet - direkt vor dem vierten Titel. 2015 war Schluss.
© imago images
Nur Mankins' Timing hätte nicht schlechter sein können: Er kam zu New England im Jahr 2005, direkt nach dem dritten Super-Bowl-Triumph. 2014 wurde er nach Tampa getradet - direkt vor dem vierten Titel. 2015 war Schluss.
CENTER: Dan Koppen. Auch Koppen war stets die Zuverlässigkeit in Person. Als Rookie 2003 bereits startete er und gewann direkt zwei Super Bowls nacheinander.
© imago images
CENTER: Dan Koppen. Auch Koppen war stets die Zuverlässigkeit in Person. Als Rookie 2003 bereits startete er und gewann direkt zwei Super Bowls nacheinander.
Koppen blieb bis 2011 bei den Pats, erreichte als insgesamt fünf Super Bowls. 2012 beendete er seine Karriere in Denver.
© imago images
Koppen blieb bis 2011 bei den Pats, erreichte als insgesamt fünf Super Bowls. 2012 beendete er seine Karriere in Denver.
RIGHT GUARD: Stephen Neal. Verletzungsbedingt macht Neal 2007 nur 7 Spiele, war aber im Super Bowl fit.
© imago images
RIGHT GUARD: Stephen Neal. Verletzungsbedingt macht Neal 2007 nur 7 Spiele, war aber im Super Bowl fit.
Neals Geschichte ist außergewöhnlich: Er spielte gar kein Football auf dem College, sondern war Ringer. Belichick holte ihn als Undrafted Rookie 2003 und er avancierte bereits 2004 zum Starter. Karriereende 2010 bei den Pats.
© imago images
Neals Geschichte ist außergewöhnlich: Er spielte gar kein Football auf dem College, sondern war Ringer. Belichick holte ihn als Undrafted Rookie 2003 und er avancierte bereits 2004 zum Starter. Karriereende 2010 bei den Pats.
RIGHT TACKLE: Nick Kaczur. Kaczur kam als Drittrundenpick 2005 ins Team und machte 2007 die meisten Spiele seiner Karriere - 15.
© imago images
RIGHT TACKLE: Nick Kaczur. Kaczur kam als Drittrundenpick 2005 ins Team und machte 2007 die meisten Spiele seiner Karriere - 15.
Immer wieder plagten ihn Verletzungen, sodass nach der Saison 2009 schließlich Schluss war.
© imago images
Immer wieder plagten ihn Verletzungen, sodass nach der Saison 2009 schließlich Schluss war.
HEAD COACH: Bill Belichick. Der Coach of the Year 2007 erreichte in dem Jahr eine perfekte Regular Season (16-0) und zum sechsten Mal als Coach den Super Bowl. Insgesamt gewann er bis heute 8 davon (6 als Head Coach) - die meisten überhaupt.
© imago images
HEAD COACH: Bill Belichick. Der Coach of the Year 2007 erreichte in dem Jahr eine perfekte Regular Season (16-0) und zum sechsten Mal als Coach den Super Bowl. Insgesamt gewann er bis heute 8 davon (6 als Head Coach) - die meisten überhaupt.
Insgesamt sorgten die Pats für zahlreiche Bestmarken der damaligen Zeit. Die Highlights: Die meisten Siege (16), die meisten Punkte (589), die höchste Punktedifferenz (+315) und die meisten Touchdowns (75).
© imago images
Insgesamt sorgten die Pats für zahlreiche Bestmarken der damaligen Zeit. Die Highlights: Die meisten Siege (16), die meisten Punkte (589), die höchste Punktedifferenz (+315) und die meisten Touchdowns (75).
1 / 1
Werbung
Werbung