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NFL Draft 2020: Die Gewinner und Verlierer aus Fantasy-Football-Sicht

 
Auch auf die Fantasy-Saison hat der Draft natürlich große Auswirkungen. Im vergangenen Jahr wählten die Raiders Josh Jacobs in der ersten Runde aus und machten ihn dadurch zu einem Top-Fantasy-Back. Wir nennen die zehn Gewinner und Verlierer 2020.
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Auch auf die Fantasy-Saison hat der Draft natürlich große Auswirkungen. Im vergangenen Jahr wählten die Raiders Josh Jacobs in der ersten Runde aus und machten ihn dadurch zu einem Top-Fantasy-Back. Wir nennen die zehn Gewinner und Verlierer 2020.
GEWINNER: Clyde Edwards-Helaire (RB, Chiefs): Auch 2020 wird kaum eine Offense für mehr Fantasy-Punkte sorgen als die der Chiefs. CEH wird darin als Erstrundenpick sofort eine große Rolle einnehmen. Sein großes Plus: Er kann auch als Receiver punkten.
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GEWINNER: Clyde Edwards-Helaire (RB, Chiefs): Auch 2020 wird kaum eine Offense für mehr Fantasy-Punkte sorgen als die der Chiefs. CEH wird darin als Erstrundenpick sofort eine große Rolle einnehmen. Sein großes Plus: Er kann auch als Receiver punkten.
Carson Wentz (QB, Eagles): Viel wird über den Pick von Jalen Hurts geredet, was dabei ein bisschen untergeht: Wentz hat ordentlich Hilfe bekommen. Reagor, Hightower und Goodwin sind alle starke Deeph Threats - etwas, das Wentz 2020 noch komplett fehlte.
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Carson Wentz (QB, Eagles): Viel wird über den Pick von Jalen Hurts geredet, was dabei ein bisschen untergeht: Wentz hat ordentlich Hilfe bekommen. Reagor, Hightower und Goodwin sind alle starke Deeph Threats - etwas, das Wentz 2020 noch komplett fehlte.
Jonathan Taylor (RB, Colts): Eine bessere Situation hätte sich Taylor kaum erträumen können. In Indianapolis wird er hinter einer Top-O-Line in einem guten Scheme laufen. Taylor ist kein Top-Pass-Catcher, dürfte aber sehr viele Carries erhalten.
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Jonathan Taylor (RB, Colts): Eine bessere Situation hätte sich Taylor kaum erträumen können. In Indianapolis wird er hinter einer Top-O-Line in einem guten Scheme laufen. Taylor ist kein Top-Pass-Catcher, dürfte aber sehr viele Carries erhalten.
Dak Prescott (QB, Cowboys): Niemand hätte erwartet, dass CeeDee Lamb tatsächlich bis zu den Cowboys fällt. Nun hat Dallas mit Cooper, Lamb und Gallup ein herausragendes Receiver-Trio, Prescott wird davon mit Sicherheit profitieren.
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Dak Prescott (QB, Cowboys): Niemand hätte erwartet, dass CeeDee Lamb tatsächlich bis zu den Cowboys fällt. Nun hat Dallas mit Cooper, Lamb und Gallup ein herausragendes Receiver-Trio, Prescott wird davon mit Sicherheit profitieren.
Brandon Aiyuk (WR, 49ers): Die Niners tradeten extra nach oben, um sich Aiyuk sichern zu können. Der Rookie passt als herausragender Receiver nach dem Catch perfekt in das Scheme von Kyle Shanahan und dürfte sofort eine große Rolle erhalten.
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Brandon Aiyuk (WR, 49ers): Die Niners tradeten extra nach oben, um sich Aiyuk sichern zu können. Der Rookie passt als herausragender Receiver nach dem Catch perfekt in das Scheme von Kyle Shanahan und dürfte sofort eine große Rolle erhalten.
Michael Pittman Jr. (WR, Colts): Ähnlich wie Taylor hatte sich auch Pittman wohl keinen besseren Fit wünschen können. Bei den Colts könnte er sofort der Nummer-1-Receiver über die Mitte werden, mit Philip Rivers hat er einen QB, der das zu nutzen weiß.
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Michael Pittman Jr. (WR, Colts): Ähnlich wie Taylor hatte sich auch Pittman wohl keinen besseren Fit wünschen können. Bei den Colts könnte er sofort der Nummer-1-Receiver über die Mitte werden, mit Philip Rivers hat er einen QB, der das zu nutzen weiß.
Tom Brady (QB, Bucs): Evans, Godwin, Gronkowski, Howard, jetzt hat Brady mit Tristan Wirfs auch noch einen guten Right Tackle, mit Tyler Johnson einen weiteren tollen Route-Runner und mit Ke'Shawn Vaughn einen guten Receiving-Back erhalten. Top-Umstände!
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Tom Brady (QB, Bucs): Evans, Godwin, Gronkowski, Howard, jetzt hat Brady mit Tristan Wirfs auch noch einen guten Right Tackle, mit Tyler Johnson einen weiteren tollen Route-Runner und mit Ke'Shawn Vaughn einen guten Receiving-Back erhalten. Top-Umstände!
Denzel Mims (WR, Jets): Mims lief bei Baylor einen limitierten Route-Tree, könnte also noch Eingewöhnungszeit brauchen. Aber: Bei den Jets könnte er sofort starten und eine große Rolle einnehmen. Quincy Enunwa und Josh Doctson sind schlagbare Konkurrenz.
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Denzel Mims (WR, Jets): Mims lief bei Baylor einen limitierten Route-Tree, könnte also noch Eingewöhnungszeit brauchen. Aber: Bei den Jets könnte er sofort starten und eine große Rolle einnehmen. Quincy Enunwa und Josh Doctson sind schlagbare Konkurrenz.
Ke'Shawn Vaughn (RB, Bucs): Die Bucs brauchten einen neuen Running Back. Vaughn mag vielleicht kein Workhorse werden, als Receiver bringt er aber dennoch einiges an Fantasy-Wert mit. Wir wissen ja: Tom Brady liebt seine Running Backs als Passempfänger.
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Ke'Shawn Vaughn (RB, Bucs): Die Bucs brauchten einen neuen Running Back. Vaughn mag vielleicht kein Workhorse werden, als Receiver bringt er aber dennoch einiges an Fantasy-Wert mit. Wir wissen ja: Tom Brady liebt seine Running Backs als Passempfänger.
Antonio Gandy-Golden (WR, Redskins): Als Viertrundenpick ist Gandy-Golden alles andere als ein garantierter Starter. Doch: Die Konkurrenz in Washington ist überschaubar, der Rookie könnte (wie Terry McLaurin 2019) schon früh eine große Rolle einnehmen.
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Antonio Gandy-Golden (WR, Redskins): Als Viertrundenpick ist Gandy-Golden alles andere als ein garantierter Starter. Doch: Die Konkurrenz in Washington ist überschaubar, der Rookie könnte (wie Terry McLaurin 2019) schon früh eine große Rolle einnehmen.
VERLIERER: Marlon Mack (RB, Colts): Taylor ist als neuer Power-Back da, die Rolle des Pass-Catchers wird Nyheim Hines ausfüllen. Mack braucht ein richtig starkes Training Camp, andernfalls droht ihm eine blasse Rolle als Backup.
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VERLIERER: Marlon Mack (RB, Colts): Taylor ist als neuer Power-Back da, die Rolle des Pass-Catchers wird Nyheim Hines ausfüllen. Mack braucht ein richtig starkes Training Camp, andernfalls droht ihm eine blasse Rolle als Backup.
Damien Williams (RB, Chiefs): Im Super Bowl noch der Held, nun droht ihm eine deutlich limitierte Rolle. Edwards-Helaire dürfte der neue Starter werden und auch bei Third Downs spielen. Williams wird wohl ordentlich zurückstecken müssen.
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Damien Williams (RB, Chiefs): Im Super Bowl noch der Held, nun droht ihm eine deutlich limitierte Rolle. Edwards-Helaire dürfte der neue Starter werden und auch bei Third Downs spielen. Williams wird wohl ordentlich zurückstecken müssen.
Aaron Rodgers (QB, Packers): Rodgers ist immer noch Rodgers, 2019 war er ein Top-10-Fantasy-QB. Doch: Mit Ausnahme von Davante Adams fehlen die Waffen komplett, Green Bay scheint noch stärker aufs Running Game setzen zu wollen.
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Aaron Rodgers (QB, Packers): Rodgers ist immer noch Rodgers, 2019 war er ein Top-10-Fantasy-QB. Doch: Mit Ausnahme von Davante Adams fehlen die Waffen komplett, Green Bay scheint noch stärker aufs Running Game setzen zu wollen.
Kerryon Johnson (RB, Lions): Detroit wählte mit dem 35. Pick De'Andre Swift aus, für Johnson heißt das: Im besten Fall teilt er sich mit dem Rookie die Snaps. Wahrscheinlicher ist, dass die Nummer 33 sich sogar unterordnen müssen wird.
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Kerryon Johnson (RB, Lions): Detroit wählte mit dem 35. Pick De'Andre Swift aus, für Johnson heißt das: Im besten Fall teilt er sich mit dem Rookie die Snaps. Wahrscheinlicher ist, dass die Nummer 33 sich sogar unterordnen müssen wird.
Die Receiver der Patriots: Kein neuer Quarterback in New England, der Starter wird 2020 vermutlich Jarrett Stidham oder Brian Hoyer heißen. Alles andere als herausragende Optionen, das Fantasy-Potenzial der Receiver ist daher überschaubar.
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Die Receiver der Patriots: Kein neuer Quarterback in New England, der Starter wird 2020 vermutlich Jarrett Stidham oder Brian Hoyer heißen. Alles andere als herausragende Optionen, das Fantasy-Potenzial der Receiver ist daher überschaubar.
Darrell Henderson: 2019 tradeten die Rams im Draft für Henderson extra nach oben, er schien der Nachfolger von Todd Gurley werden zu sollen. Ein Jahr später wählte L.A. dann erneut früh einen Running Back, Henderson wird wohl nicht der klare Starter.
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Darrell Henderson: 2019 tradeten die Rams im Draft für Henderson extra nach oben, er schien der Nachfolger von Todd Gurley werden zu sollen. Ein Jahr später wählte L.A. dann erneut früh einen Running Back, Henderson wird wohl nicht der klare Starter.
Mark Ingram (RB, Ravens): Auch mit J.K. Dobbins im Team wird Ingram (noch) nicht in eine Backup-Rolle rutschen, in der Ravens-Offense gibt es zudem mehr Carries zu vergeben als irgendwo sonst. Eine erneute Top-10-Saison wird er aber wohl nicht spielen.
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Mark Ingram (RB, Ravens): Auch mit J.K. Dobbins im Team wird Ingram (noch) nicht in eine Backup-Rolle rutschen, in der Ravens-Offense gibt es zudem mehr Carries zu vergeben als irgendwo sonst. Eine erneute Top-10-Saison wird er aber wohl nicht spielen.
Jamaal Williams (RB, Packers): Williams war 2019 immerhin noch ein Top-40-Fantasy-Back, nach dem Pick von A.J. Dillon in der zweiten Runde ist es damit aber wohl vorbei. Williams ist nun ein reiner Backup und könnte sogar entlassen werden.
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Jamaal Williams (RB, Packers): Williams war 2019 immerhin noch ein Top-40-Fantasy-Back, nach dem Pick von A.J. Dillon in der zweiten Runde ist es damit aber wohl vorbei. Williams ist nun ein reiner Backup und könnte sogar entlassen werden.
Michael Gallup (WR, Cowboys): Gallup hätte der Nummer-zwei-Receiver in einer sehr guten Passing-Offense und damit eine Top-20-Fantasy-Option sein können. Nach dem Pick von CeeDee Lamb ist er wohl nur noch die Nummer drei, sein Potenzial somit begrenzt.
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Michael Gallup (WR, Cowboys): Gallup hätte der Nummer-zwei-Receiver in einer sehr guten Passing-Offense und damit eine Top-20-Fantasy-Option sein können. Nach dem Pick von CeeDee Lamb ist er wohl nur noch die Nummer drei, sein Potenzial somit begrenzt.
DaeSean Hamilton (WR, Broncos): Hamilton galt als möglicher Sleeper und Nummer-zwei-Receiver in Denver. Nach den Picks von Jerry Jeudy und K.J. Hamler ist das Geschichte, Hamiltons Breakout-Jahr wird ziemlich sicher ausbleiben.
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DaeSean Hamilton (WR, Broncos): Hamilton galt als möglicher Sleeper und Nummer-zwei-Receiver in Denver. Nach den Picks von Jerry Jeudy und K.J. Hamler ist das Geschichte, Hamiltons Breakout-Jahr wird ziemlich sicher ausbleiben.
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