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NBA

NBA News, LeBron James: Vorerst keine vorzeitige Vertragsverlängerung bei den Los Angeles Lakers?

Von Philipp Jakob
LeBron James und die Los Angeles Lakers können im Sommer theoretisch eine vorzeitige Vertragsverlängerung aushandeln.

LeBron James könnte in der Offseason eine vorzeitige Vertragsverlängerung bei den Los Angeles Lakers unterschreiben. Doch angeblich denkt der 37-Jährige darüber nach, lieber im Sommer 2023 Unrestricted Free Agent zu werden. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass er die Lakers verlassen wird.

Das geht aus einem Bericht von Sam Amick (The Athletic) hervor. Demnach spiele James mit dem Gedanken, seinen aktuellen Vertrag erstmal zu erfüllen, anstatt schon in diesem Jahr eine vorzeitige Vertragsverlängerung zu unterschreiben.

LeBrons aktuelles Arbeitspapier bei den Lakers läuft noch bis 2023, in der kommenden Saison, seinem letzten Vertragsjahr, verdient er 44,5 Millionen Dollar. Die Lakers können ihrem Superstar schon in dieser Offseason eine vorzeitige Verlängerung über zwei weitere Jahre und 97,1 Millionen Dollar anbieten. Damit wäre er bis 2025 an die Franchise gebunden.

"Die Gespräche haben noch nicht begonnen, technisch gesehen dürfen wir wegen des CBA auch erst zu einem späteren Zeitpunkt sprechen", sagte James am Montag angesprochen auf die potenzielle Vertragsverlängerung. "Ich weiß, was auf dem Tisch liegt. Aber wir dürfen noch nicht mit Rob (Pelinka, Lakers, GM, Anm. d. Red.) oder dem Front Office reden. Wenn wir diesen Punkt erreichen, dann werden wir sehen."

Sollte James tatsächlich die vorzeitige Vertragsverlängerung ablehnen, bedeutet das aber nicht automatisch, dass er die Lakers 2023 verlassen wird. Stattdessen könnte er anschließend Verträge mit kürzerer Laufzeit, wie zum Beispiel einen Einjahresvertrag mit einer Spieleroption für ein zweites Jahr, unterschreiben. Diese Flexibilität hatte er sich auch bei seinem zweiten Stopp in Cleveland weitestgehend beibehalten.

Für diese Herangehensweise spricht auch, dass James mehrfach betont hat, in Zukunft gemeinsam mit seinem Sohn in der NBA spielen zu wollen. Bronny James, derzeit noch auf der High School, könnte frühestens 2024 in die Association kommen.

Zunächst einmal werden die Lakers aber die kurzfristige Zukunft klären wollen, vor allem muss ein neuer Head Coach her. Kandidaten gibt es nach der Entlassung von Frank Vogel einige, aus demselben Bericht von Amick geht zudem hervor, dass James "sehr begeistert" wäre, wenn Mark Jackson den Job bekommen würde. Der ehemalige Warriors-Coach und langjährige TV-Experte stand seit 2014 nicht mehr an der Seitenlinie.

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