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NBA

NBA: Triumphales Comeback für Ja Morant - Joel Embiid sichert sich wohl die Scorer-Krone

Von Ole Frerks
Ja Morant gab für die Memphis Grizzlies ein triumphales Comeback.

San Antonio Spurs (34-47) - Golden State Warriors (52-29) 94:100 (BOXSCORE)

  • Pflichtaufgabe erledigt für die Warriors, die durch den Sieg weiter den 3-Seed in der Hand halten und sichern werden, wenn sie das letzte Saisonspiel gegen die Pelicans gewinnen. Dafür war allerdings harte Arbeit nötig, an einem schwachen Shooting-Abend ohne die beiden Splash Brothers schafften es die Dubs nie, Distanz zu den Spurs aufzubauen. Am Ende reichte es dann dennoch knapp.
  • Als Paradebeispiel für diesen Abend durfte Jordan Poole herhalten. Der Guard zeigte sein wohl schwächstes Shooting-Spiel der Saison (3/19 FG) und hatte nahezu das gesamte Spiel über einen sehr schweren Stand, über die letzten fünf Minuten des Spiels erzielte er jedoch 8 seiner 18 Punkte und fungierte als Closer; Poole traf 11/11 von der Freiwurflinie, 4 davon in der Schlussminute. Hinzu kamen auch noch 8 Assists für den designierten Vertreter von Stephen Curry. Poole sorgte außerdem für den Aufreger des Spiels, als sich sein Schweißband am Arm erst löste und er dann darauf ausrutschte.
  • Auffällig war bei den Dubs zudem Jonathan Kuminga, der von der Bank ebenfalls 18 Punkte markierte, sowie die beiden Starting Forwards Draymond Green (12 Punkte, 13 Rebounds, 8 Assists) und Andrew Wiggins (15). Als Team traf Golden State nur 40,7 Prozent aus dem Feld, die Spurs lagen mit 40 Prozent aber sogar noch knapp drunter.
  • Lonnie Walker glänzte mit 24 Punkten von der Bank kommend für die Gastgeber, denen es ohne mehrere ihrer Leistungsträger (darunter Dejounte Murray und Jakob Pöltl) am Ende aber an Qualität fehlte, um das Spiel noch umzubiegen. Für die Spurs hat das letzte Saisonspiel gegen Dallas nun keine Bedeutung mehr, San Antonio geht definitiv als 10-Seed ins Play-In.

L.A. Clippers (41-40) - Sacramento Kings (29-52) 117:98 (BOXSCORE)

  • Die Clippers spielen sich ein für die Playoffs. Das galt insbesondere für Paul George, der im fünften Spiel seit seinem Comeback direkt mal ein Career-High bei den Assists aufstellte und die Clippers zudem bei den Punkten anführte (23 Punkte, 8/14 FG, 12 Assists, 8 Rebounds). George versenkte zudem 6/9 Dreier und war damit hauptverantwortlich für eine bärenstarke Shooting-Performance seines Teams (21/43) (Kings: 7/28).
  • L.A. hatte dabei von Anfang an den Fuß auf dem Gaspedal, kurz vor der Pause betrug die Führung schon 20 Punkte. Zwar verkürzten die Kings danach auf den Schultern von Davion Mitchell (22), aber noch im dritten Viertel sorgten die Clippers wieder für Distanz. Am Ende gab es eine sehr ausgedehnte Garbage Time.
  • Sechs Spieler landeten bei den Gastgebern in Double Figures, nach George war Norman Powell mit 20 der beste Scorer, Ivica Zubac kam auf ein Double-Double (15, 12 Rebounds). Auffällig war auch Isaiah Hartenstein, der auf 10 Punkte, 6 Rebounds und 3 Assists kam und dabei erneut zwei Dreier versenkte. Das ist Hartenstein nun dreimal in Folge gelungen, nachdem er zuvor überhaupt nur sieben Dreier über die Saison erzielt hatte.
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